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	<title>UMLOG &#187; Freie Kultur</title>
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		<title>SCHMIERENTHEATER GEHT WEITER</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als hier vor einigen Wochen dazu aufgerufen wurde, die Einladung zum &#8220;Schulterschluss&#8221; zwischen dem Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung und der &#8220;freien Kulturszene&#8221; der Stadt zurückzuweisen und die Gespräche über die Zukunft der freien Kultur abzubrechen, weil die Stadt Wuppertal mit der Streichung fast aller Mittel ihren Anspruch auf Kooperation aufzugeben habe, war bereits absehbar, dass es zu einem so starken Zeichen nicht würde kommen können. Was nicht nur am vereinzelt kritisierten &#8220;kassiberartigen&#8221; Ton des Aufrufs gelegen haben dürfte. Vielmehr sind die Einzelinteressen mancher, die noch immer glauben, durch Kollaboration dem kollektiv verordneten kulturellen Kahlschlag entkommen zu können, zu ausgeprägt, und die solidarischen Impulse der Musiker, Maler, Schreiber und Kulturarbeiter zu verkümmert, als dass sich ein politisches Bewusstsein und ein daraus resultierendes Handeln im gemeinsamen Widerstand hätte entwickeln können.</p>
<p><span id="more-166"></span>Erschreckend, wieviele Teilnehmer der – das offizielle Treffen mit dem Oberbürgermeister vorbereitenden – Versammlung der Kulturszene die Meinung vertraten, eine Aufgabe der Gespräche bedeute auch die Aufgabe der letzten echten Option auf Verständigung, und ernüchternd, wie wenig einige der Anwesenden in der Realität sozialer und kultureller Demontagen angekommen sind. Vom Widerstandsgeist der alten Off-Kultur, die immerhin die Ausgangsbasis der sich heute vielfach als Kulturdienstleistung verstehenden &#8220;freien Kulturszene&#8221; gewesen ist, war zumindest an der Oberfläche wenig bis nichts zu spüren. Widerspruch gegen den Weg einer fortgesetzten Kooperation mit eben jener Stadtspitze, die soeben die letzten Krumen des ohnehin nicht gerade üppigen Kuchens, der der Kultur in Wuppertal zugedacht war, vom Tisch gewischt hat, artikulierte sich spät und wurde letztlich auch nicht massgeblich für das Ergebnis der Versammlung – dafür sorgte schon eine Regie, die auf ein Mandat zum Gespräch mit Oberbürger Peter Jung festgelegt war.</p>
<p>Autistisch und strategisch dumm wurde es dann aber bei der Frage nach der Ausgestaltung des &#8220;Spitzengespräches&#8221;, das Dienstag, den 16.03. im einstmals wichtigen sozio-kulturellen Zentrum &#8220;die Börse&#8221; an der Wolkenburg tatsächlich stattfand. Anstatt sich am 15.03. mit einem eigenen Demo-Block am stattfindenden Protest gegen das Wuppertaler Sparkonzept am Barmer Rathaus zu beteiligen, versuchte man für den Tag danach eigene Aktionen im Rahmen des &#8220;Schulterschlusstreffens&#8221; zu initiieren.</p>
<p>Herausgekommen ist dabei eine Performance, bei der durch die Darstellung des eigenen Sterbens darauf aufmerksam gemacht werden sollte, dass die finanziellen Streichungen die Existenz der Kulturschaffenden gefährden. Prima. Das war dem Oberbürgermeister bis zum 16.03. wahrscheinlich nicht bewusst und musste nur mal gesagt werden.</p>
<p>Wäre es nicht so tragisch, man müsste sich mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen.</p>
<p>Nicht nur, dass angedrohte Selbstmorde und melodramatisches Hinweisen auf eigenes Leid zumeist völlig wirkungslos verpuffen, weil sie den Adressaten der Botschaften herzlich egal sind, es geschieht auch noch zu Recht. Wer sich derart defensiv und egozentrisch verhält, hat es nicht verdient, dass seinem Schicksal allzuviel Aufmerksamkeit zuteil wird. Anstatt kämpferische Forderungen zu formulieren und etwa einen Kulturstreik ins Auge zu fassen, wird lieber die erprobte Kunst des Lamentierens fortgeführt und auf eine Einsicht der Politik gehofft, die doch nur eine längst vorgegebene Agenda umsetzt.</p>
<p>Das Ergebnis unreflektierten und unpolitischen Handelns lässt sich inzwischen bestaunen, denn der allgegenwärtige Oberbürgermeister Peter Jung kam offenbar besser vorbereitet zum Treffen mit der &#8220;freien Kulturszene&#8221; als seine Gesprächspartner. Wie man hört, soll es eine &#8220;Lösung&#8221; des &#8220;Kulturproblems&#8221; geben, die der allgemeinen Beruhigung dienen soll und darüberhinaus auch den fortgesetzten Einfluss der bankrotten Stadt auf die Kulturszene absichern wird. Mangels eigener Mittel ist anscheinend geplant, das städtische Kulturbüro, das ohne zu verteilende Gelder eigentlich sofort geschlossen werden müsste, zum Verteiler privaten Kultursponsorings zu machen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der örtlichen Stadtsparkasse – dem grössten Kultur-Sponsoren in Wuppertal – scheint bereits getroffen worden zu sein. Damit wird nicht nur sichergestellt, dass die überflüssigen Posten des der Kultur gewidmeten Ressorts erhalten bleiben, es bedeutet auch, dass die Stadtverwaltung auch zukünftig eine inhaltliche Kontrollfunktion behält. Ohne eigene Mittel ist das schon ein besonderes &#8220;Kunst&#8221;-Stück purer lokaler Machtpolitik.</p>
<p>Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass dieser weitere Skandal städtischer Kulturpolitik – und nichts anderes ist der Versuch, auch weiterhin marketingstrategische Nützlinge fördern zu können, wo eine Förderung eigentlich gar nicht mehr stattfindet – zu einem Aufbegehren der Betroffenen führen wird. Zu gut funktioniert die Politik des &#8220;Teile und Herrsche&#8221;. Das zeigt sich bereits jetzt bei den marginalen, aber machtpolitisch effektiven Zugeständnissen der zwei grossen, die Stadtratsmehrheit tragenden Parteien, die noch rechtzeitig vor der Demonstration am Rathaus verkündeten, einzelnen Streichungen im Sozialbereich nicht zustimmen zu wollen, von denen auch &#8220;die Börse&#8221; betroffen wäre. Die Spaltung der Szene ist damit auf dem Weg, auch wenn das Volumen der infrage gestellten Einsparungen mit 700.000 Euro nichtmals ein Prozent des ganzen Konzeptes zur &#8220;Sicherung des städtischen Haushalts&#8221; ausmacht.</p>
<p>Die Kultur dieser Stadt stirbt nicht. Sie ist schon tot. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass Leben voraussetzt, dass der oder die Betroffene überhaupt noch etwas merkt. Ob das in Wuppertal noch der Fall ist, darf bezweifelt werden – auf allen Seiten. Wie anders könnte man zum Beispiel erklären, dass das Stadtmarketing rechtzeitig zum Welttheatertreffen am letzten Samstag, das dem bundesweiten Protest gegen die beabsichtigte Aufgabe des Schauspielhauses gewidmet war, kleine Stadtpläne ausgelegt hat, mit denen den vielen auswärtigen Besuchern der Protestveranstaltungen vollmundig erklärt werden sollte, &#8220;was ihnen Wuppertal so alles bietet&#8221; und in dem sie dazu aufgefordert werden, sich vom &#8220;kulturellen Angebot der Stadt begeistern zu lassen&#8221;? Schöner lässt sich die Verdrängung der Wirklichkeit nicht illustrieren, als mit dieser ideal platzierten Stadtwerbung.</p>
<p>Es bleibt, darauf zu hoffen, dass die, die doch noch etwas merken, sich am gerade erst findenden Widerstand gegen die neoliberale kommunale Bankrottpolitik beteiligen werden. Es reicht jetzt mit dem Schmierentheater, den Tricksereien, dem verbreiteten Autismus und der Suche nach dem eigenen Vorteil. Oder kurz: &#8220;Basta!&#8221;</p>
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		<title>Wir können auch anders</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, dem 04.03.2010 findet in der &#8220;Alten Feuerwache&#8221; ein Treffen der sogenannten &#8220;freien Szene&#8221; Wuppertals statt, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter intern über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen. Da das hier zwar wenig &#8220;Szene&#8221; aber viel &#8220;Frei&#8221; ist, gibt es dazu an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Donnerstag, dem 04.03.2010 findet in der &#8220;Alten Feuerwache&#8221; ein Treffen der sogenannten &#8220;freien Szene&#8221; Wuppertals statt, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter intern über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen. Da das hier zwar wenig &#8220;Szene&#8221; aber viel &#8220;Frei&#8221; ist, gibt es dazu an dieser Stelle einen Zwischenruf von um3000.</em></p>
<p><strong><span id="more-163"></span>Wir können auch anders</strong></p>
<p>Ja, eine <em>freie</em> Kultur ist notwendig. Und ja, Politik muss sich eine <em>freie</em> Kulturszene leisten, wenn sie sich als eine für die Menschen verstehen will. Das tut sie aber nicht. Sie ist eine Politik für Konzerne und den Krieg, für das Absahnen und das Ausgrenzen. Und sie leistet sich <em>freie</em> Kultur nicht mehr.</p>
<p>In einer Gesellschaft, die für die Menschen gebaut ist, und die sich <em>freie</em> Kultur leistet, erfüllt diese wichtige Aufgaben der <em>Weiter</em>entwicklung. In einer Gesellschaft, in der stattdessen Profite die Prioritäten setzen, haben Kulturschaffende zunächst eine ganz andere Verpflichtung, sie müssen an der vorderen Linie einer <em>Gegen</em>entwicklung stehen.</p>
<p>Ihnen fällt die Aufgabe zu, die Politik zu kritisieren, Neues zu entwickeln und ggf. auch einen breiten Widerstand gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse vorzubereiten und dann auch zu organisieren. In einer menschenfeindlichen Struktur muss die <em>freie</em> Kultur zur echten <em>Off</em>-Kultur werden. Ihr Platz ist draussen. Ausserhalb bestehender Machtstrukturen und ausserhalb jedes falschen Konsens. Ihr Platz ist im <em>Off</em>.</p>
<p>Diese Stadt befindet sich in einer solchen Situation. Wenn in Wuppertal überhaupt noch etwas gehen soll, muss sich die Kultur jetzt neu positionieren.</p>
<p>Aus smart geförderten Einrichtungen, die an der Oberfläche kratzen, müssen wieder Zellen im Untergrund werden. Frei, radikal und fest entschlossen. Dazu müssen auch Risiken eingegangen werden. No risk – no fun. Ein risikoloser Weg führt zur vollendeten Lobotomie am urbanen Organismus.</p>
<p>Die <em>freie</em> Kultur muss sich befreien. Wer von einer Handvoll Dollars abhängig ist, ist nicht frei. Wer noch meint, mit den Herrschenden frei über Kultur diskutieren zu können, irrt. Deren Kulturbegriff ist nicht der eure. Wenn sie mit euch über Kultur reden, meinen sie Standortvorteil und ekligen Kulturtourismus. Wenn sie mit euch über eure Arbeiten sprechen, sind sie auf der Suche nach einem vermarktbaren Produkt, einem &#8220;Image&#8221;, dem &#8220;Brand&#8221; oder einer harmlosen Bespassung. Wenn sie Kultur sagen, meinen sie zumeist Anpassung, Unterhaltung und Beiwerk zum Häppchen.</p>
<p>Zu lange liefern wir ihnen das schon. Zuviele der in Wuppertal an und in der Kultur Arbeitenden verstehen sich inzwischen selbst als eine Art Dienstleister.</p>
<p>Wir müssen alle wieder lernen echten Widerstand zu leisten. Jetzt und hier. Zäh und kreativ. Wir müssen ihnen weh tun. Dazu müssen wir unsere Informationen besser vernetzen, ohne in etliche Kleingruppen zu zerfallen – wir müssen uns auf ein zentrales Informationsportal einigen, das von allen genutzt und auch aktualisiert wird. Auf einer breiten Basis. Wir brauchen auch eine neue Solidarität des gegenseitigen Gebens und Nehmens, die unser Überleben sichert. Und wir brauchen neue, zurückeroberte Orte und Plätze, spontane Bühnen, illegale Clubs und nomadische Kulturstrategien die notfalls auch gemeinsam verteidigt werden müssen. Wir brauchen neuen Idealismus, denn wir müssen schlicht den Underground reorganisieren. Zu häufig ist der zum Eventspektakel verkommen. Wir sollten damit aufhören, zu fordern und stattdessen an einem Selbstbewusstsein arbeiten, das es erlaubt einfach zu nehmen.</p>
<p>Ihre eigene marktfixierte Logik angewendet, kann man ihr zynisches Sparen um zu gestalten-Sparkonzept schliesslich genau andersherum interpretieren: Wer nichts mehr bezahlt, hat auch nix mehr zu sagen. So einfach.</p>
<p>Also, Peter Jung halt die Fresse – wo soll deine Legitimation eigentlich herkommen? Aus den albernen 45.000 Votes bei 350.000 Wuppertalern? Aus deiner Hilflosigkeit, die Folgen des eigenen politischen Handelns zu bewältigen? Mit dir braucht es keine gemeinsame Basis. Es braucht auch keine Erlaubnis zu irgendwas. Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Also, Sicherheitsdienste verpisst euch – wenn das Theater geschlossen wird, machen wir unser Theater in den City-Arkaden; wenn unsere Quartiers-Initiativen geschliffen werden, schaffen wir Spielräume eben auf der Bundeallee – einige quergestellte Transporter schaffen genug Platz für spielenden Kids und nachbarschaftliche Aktivität – und wir essen notfalls auch gemeinsam in einer Volksküche mitten auf dem Akzentaparkplatz. Die schweren Einkaufstüten der Besitzenden wollen nämlich erstmal im teuren Daimler oder Porsche verstaut sein.</p>
<p><strong>Doch am Anfang muss eine klare Absage des Treffens mit Oberbürger Peter Jung stehen.</strong> Wenn wir unsere Würde und wichtiger noch, eine Wirkung, behalten wollen, ist die einzig mögliche Reaktion auf das Vorgehen der Stadt ein sofortiger und vollständiger Abbruch aller Gespräche mit den politisch Verantwortlichen und der Verwaltung der Stadt Wuppertal. Diese Stadtverwaltung darf ab sofort keine Kulturszene mehr haben, die sie für sich reklamieren kann. Sie muss als genau die kultur- und konturlose leere Hülle vorgeführt werden, die ihren Verwaltern und Entscheidern offenbar vorschwebt.</p>
<p>Macht Schluss mit den Alibigesprächen! Schliesst endlich das Kulturbüro! Nichts können wir auch selber verwalten. Lasst euch nicht länger als Feigenblatt instrumentalisieren! Spuckt dem Stadtmarketing in die laue Suppe!</p>
<p>Die helfen uns nicht.</p>
<p>Wir müssen uns schon selber helfen.<br />
Dann können wir auch anders.</p>
<p>Ernsthaft, wenn sich die sogenannte freie Szene jetzt nicht dazu aufraffen kann, endlich eine klare Kante zu ziehen, hat sie ihre Daseinsberechtigung auch verloren.</p>
<p><em>um3000</em></p>
<p>Hier gibt&#8217;s den Text als <a href="../../files/Wir_koennen_auch_anders.pdf">pdf-Download </a>(1 Seite)</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://um3000.org/images/wirkoennenauchanders.jpg" alt="" width="591" height="449" /></p>
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