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	<title>UMLOG &#187; kultur und alltag</title>
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		<title>GRÜSSE VOM DERBY</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 15:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Grüsse an Daheim aus dem Herz der Gentrifizierung, dem Tor zur Konsumwelt, der Perle unter den feuchten Investorenträumen und der Stadt eines grossen Derbys. Mehr als Fussball. Ein paar Fotos. Prima Symbolbild 1 Plakataktion im ganzen Quartier Vor dem Spiel Vor dem Spiel- Reeperbahn Vor dem Spiel- Reeperbahn Vor dem Spiel- Reeperbahn Während des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Grüsse an Daheim aus dem Herz der Gentrifizierung, dem Tor zur Konsumwelt, der Perle unter den feuchten Investorenträumen und der Stadt eines grossen Derbys.</p>
<p><span id="more-194"></span>Mehr als Fussball. Ein paar Fotos.</p>
<div align="center"><a href="../../images/derby/prima_symbolbild-1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/prima_symbolbild-1.jpg" alt="Symbolbild 1" width="490" /></a><br />
Prima Symbolbild 1<br />
<a href="../../images/derby/derbysieg.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/derbysieg.jpg" alt="Derbysieg" width="490" /></a><br />
Plakataktion im ganzen Quartier<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-fahne.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-fahne.jpg" alt="Fahne" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_1.jpg" alt="Reeperbahn 1" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn-2.jpg" alt="Reeperbahn 2" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_3.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_3.jpg" alt="Reeperbahn 3" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/mehr_als_fussball.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/mehr_als_fussball.jpg" alt="Während des Spiels 1" width="490" /></a><br />
Während des Spiels- Mehr als Fussball<br />
<a href="../../images/derby/das_derby_laeuft.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/das_derby_laeuft.jpg" alt="Macbook" width="490" /></a><br />
Während des Spiels<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-1.jpg" alt="Pauline 1" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-2.jpg" alt="Pauline 2" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-3.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-3.jpg" alt="Pauline 3" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-4.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-4.jpg" alt="Pauline 4" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derby/prima_symbolbild-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/prima_symbolbild-2.jpg" alt="Symbolbild 1" width="490" /></a><br />
Noch&#8217;n prima Symbolbild</div>
<p>Das Spiel FC St.Pauli gegen den Hamburger SV endete 1:1.</p>
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		<title>Ausgehtips: Wortsalate für Mittwoch den 19.Mai</title>
		<link>http://um3000.org/2010/05/16/ausgehtips-wortsalate-fur-mittwoch/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kiez und umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Junge]]></category>
		<category><![CDATA[Bazon Brock]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Original erschienen bei basta! Wuppertal Bazon Brock, ehemals Professor für Kunst und Ästhetik des Wuppertal lange Jahre mitprägenden, mittlerweile aber geschredderten und nach Essen verzogenen Uni-Fachbereichs Kommunikationsdesign, ist immer für einen assoziativen Wortsalat zu haben. Einmal einen thematischen Knochen hingehalten, verbeisst sich der “Fluxus”-Künstler und Joseph Beuys -Vertraute in seinen Vortrag. Wenn man gerade herausgefunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Original erschienen bei <a title="Zur basta!-Homepage" href="http://basta-wuppertal.de" target="_blank"><em>basta! Wuppertal</em></a></strong><a title="WIKIPEDIA Eintrag zu Bazon Brock" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bazon_Brock" target="_blank"></p>
<p>Bazon Brock</a>, ehemals Professor für Kunst und Ästhetik des Wuppertal lange Jahre mitprägenden, mittlerweile aber geschredderten und nach Essen verzogenen Uni-Fachbereichs Kommunikationsdesign, ist immer für einen assoziativen Wortsalat zu haben. Einmal einen thematischen Knochen hingehalten, verbeisst sich der “Fluxus”-Künstler und Joseph Beuys -Vertraute in seinen Vortrag. Wenn man gerade herausgefunden hat, wo die Reise losgeht, hat man schon wieder den Überblick darüber verloren, wohin sie denn eigentlich führen soll. Doch wie so oft: Der Weg ist das Ziel. Brock’sche Vorträge mögen seltsam sein, dass sie langweilen, kann man ihnen nicht nachsagen.</p>
<p><span id="more-290"></span>Am nächsten Mittwoch findet mal wieder einer seiner aussagefreudigen Vorträge in Wuppertal statt. Ebenso strange wie die Perfomance wird dabei der Veranstaltungsort anmuten – es handelt sich um das Elberfelder Finanzamt. Lässt man das Thema des Abends ein wenig auf sich wirken, stellt man aber fest, dass die Ortswahl kaum passender sein könnte: “Der ewige Kampf der legalen gegen die illegale Kriminalität” beschäftigt sich mit der “derzeitigen Situation unserer Gesellschaft in der Wirtschaftskrise”. Wahrhaft ein typisch weitgefasstes Ausgangsthema für den “notorischen Schwätzer”, (Eigenauskunft), bei dem Raum und Zeit wohl auch diesmal keine ernsthaften Hindernisse für den gedanklichen Prozess darstellen werden. Der Eintritt zu dem um 19 Uhr beginnenden Vortrag ist frei. EIne Anmeldung bei der zusammen mit der Friedrich-Spee-Akademie Wuppertal veranstaltenden <a title="Homepage der Buchhandlung" href="http://www.mackensen.de/" target="_blank">Buchhandlung Mackensen</a> wird erbeten. (Telefonisch unter 0202 – 30 40 01 oder per <a title="eMail schreiben" href="mailto:post@mackensen.de?subject=Bazon%20Brock" target="_blank">eMail an post@mackensen.de</a>)</p>
<p>Das Alternativprogramm zum Brock’schen Wortsalat wird am Mittwoch eine Stunde später, im “ort” der <a title="Homepage der Peter Kowald Gesellschaft / ort" href="http://www.kowald-ort.com/index-deutsch4.html" target="_blank">Peter Kowald Gesellschaft</a> gegeben. Zur Finissage der Ausstellung “Auf der Suche nach dem Goldfischbaum” mit Bildern von Andreas Junge liest Mitch Heinrich aus Andreas Junges Buch “Der Ochse”.</p>
<p>Die Ausstellung im “ort”, die das künstlerische Wirken des im letzten Jahr leider schon verstorbenen Andreas Junge würdigen sollte und bei der neben grossen Malereien aus den 80er und 90er Jahren Papierarbeiten von 1996-2009 gezeigt werden, wird am Mittwoch den 19.05. beendet. Andreas Junge, der als eines der grossen Malertalente der Stadt galt, studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und war Meisterschüler bei A.R. Penck. Neben seiner Arbeit als Maler schrieb er während der Öffnungszeiten seiner Galerie.</p>
<p>Ähnlich dem Buch von Jürgen Teipel, der in “Verschwende deine Jugend” über Punk in Deutschland schreibt, erzählt Andreas Junge in seiner Sprache Geschichten aus seinem Leben und seiner Zeit in Wuppertal. Seine Texte enthalten viele Verweise auf den Zeitgeist und die politischen Gegebenheiten aus den Tagen in denen die Episoden spielen. Es gibt Geschichten über Landverschickung im Kindesalter, über die RAF, das Briller Fünftel oder Freunde mit Behinderungen als Folge von Contergan. <em>“Viele Geschichten fehlen, die eigentlich viel lustiger oder trauriger sind als die geschriebenen, aus denen sich meine Lebensphilosophie herauskristallisiert hat”</em>, schreibt er in seinem Vorwort. <em>“Alle Personen sind oder waren wirklich vorhanden. Achten sie nicht auf groß- oder kleinschreibung und meckern sie nicht Über rechtschreibung, sonst knallts, viel spass.”</em></p>
<p>Zur Finissage der Ausstellung liest <a title="Info zu Mitch Heinrich" href="http://www.nurnichtnur.com/artists/heinrich.htm" target="_blank">Mitch Heinrich</a>, “aktiver Lautpoet, Performance-Literat, Entdecker von Lallphabeten und S(k)olist” aus Junges Buch “Der Ochse”.</p>
<p><em>Beide Veranstaltungen: Mittwoch, 19.05.2010.<br />
Beginn Brock: 19 Uhr – FInanzamt Wuppertal Elberfeld<br />
Beginn Finissage Andreas Junge: 20 Uhr – im “ort” in der Luisenstrasse<br />
Jeweils Eintritt frei.</em></p>
<p><em><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/05/brock-e1274020174946.jpg" title="brock" rel="lightbox[389]"><img title="brock" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/05/brock-e1274020174946-450x337.jpg" alt="" width="500" /></a></em></p>
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		<title>DUOFORMEN</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 15:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kiez und umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
		<category><![CDATA[ADA]]></category>
		<category><![CDATA[Aisstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Kueppers]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch.“ (Ulrike Meinhof)Was ist der uniformierte Mensch? Uniform oder Mensch? Das hängt von der Situation ab, in der man ihm oder ihr begegnet. Auf der Flucht oder im Krieg. Im Krankenhaus als Siecher, oder im Stadion als Zuschauer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch.“ (Ulrike Meinhof)Was ist der uniformierte Mensch? Uniform oder Mensch? Das hängt von der Situation ab, in der man ihm oder ihr begegnet. Auf der Flucht oder im Krieg. Im Krankenhaus als Siecher, oder im Stadion als Zuschauer. Dann ist Uniform Uniform. Der Mensch Funktion. Feind oder Freund. Helfend oder bedrohlich.</em></p>
<p><span id="more-170"></span>In Momenten, in denen die Uniform zurücktritt; wenn Polizisten nebenan in der Bude Pizza bestellen; der Soldat auf dem Weg nach Hause im Zugabteil den Sixpack leerschluckt oder tibetanische Mönche Fussball spielen, kann man die Menschen in den oft uneleganten Bekleidungen entdecken. Bekleidungen, die sie im Einsatz zur Funktion werden lassen.</p>
<p>Dann zeigt sich ihre Austauschbarkeit in ihren individúellen Gesichtern, denen man die Funktion nicht ansieht. Die Polizisten – die &#8220;Bullen&#8221; – und die Müllmänner, die Pfarrer und die Berufssoldaten sind abhängig von Trassen und Talaren, Schulterstücken und Helmen. Die, die man dann sieht, sind wie andere. Arme Schweine im Struggle of Life, frohe Naturen auf der Achterbahn ihrer Möglichkeiten, grübelnde Wesen im Zustand der Verwirrung.</p>
<p>Ab Sonntag zeigt das Café ADA fotografische Doppelportraits von Andrea Kueppers aus Hamburg. (Sie dürfte manchen noch von einigen der Fotos bekannt sein, die früheren Versionen dieser Seiten vorangestellt waren&#8230;) Andrea Kueppers hat an vielen Orten der Welt Uniformierte gebeten, zu zweit vor einem neutralen Hintergrund Modell zu stehen. Sie hat die Funktionsträger für einen Moment funktionslos gemacht. Und manchmal auch augenscheinlich verlegen. Weil Funktionsträger eine fehlende Funktion verunsichert.</p>
<p>Für ihre Portraitserie hat Andrea Kueppers auch solche angefragt, vor denen Mensch normalerweise lieber davonläuft: Polizisten in Hamburg oder Soldaten in Istanbul und Sri Lanka. Aber auch die Sympathen von &#8220;um die Ecke&#8221; wie Müllmänner und Verkäuferinnen.</p>
<p>Die dabei entstandenen Portraitdoppel sind seltsam. Weil die Uniformen dominieren und doch schnell aus dem Blick verschwinden. Weil sie zurücktreten hinter die Gesichter derer, die es in der Uniform eigentlich gar nicht geben soll: den Menschen.</p>
<p>Andrea wird zur Vernissage im Café ADA sein, Stefan Asmus wird ein paar Worte Nettes verlieren und um3000 ein, den seltsamen Fotos angemessenes, kurzes Set auflegen, bzw. aus seinem Notebook zusammenstellen.</p>
<div align="center"><a href="../../images/twice_eFlyer.jpg" rel="lightbox[170]" title="DUOFORMEN"><img src="../../images/twice_eFlyer.jpg" alt="Einladung" width="490" /></a></div>
<p><a href="http://www.andreakueppers.com/" target="blank">Homepage von Andrea Kueppers</a><br />
<a href="http://design.fh-duesseldorf.de/k_pers/c_prof/asmus" target="blank">Homepage von Stefan Asmus</a></p>
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		<title>SCHMIERENTHEATER GEHT WEITER</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als hier vor einigen Wochen dazu aufgerufen wurde, die Einladung zum &#8220;Schulterschluss&#8221; zwischen dem Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung und der &#8220;freien Kulturszene&#8221; der Stadt zurückzuweisen und die Gespräche über die Zukunft der freien Kultur abzubrechen, weil die Stadt Wuppertal mit der Streichung fast aller Mittel ihren Anspruch auf Kooperation aufzugeben habe, war bereits absehbar, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als hier vor einigen Wochen dazu aufgerufen wurde, die Einladung zum &#8220;Schulterschluss&#8221; zwischen dem Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung und der &#8220;freien Kulturszene&#8221; der Stadt zurückzuweisen und die Gespräche über die Zukunft der freien Kultur abzubrechen, weil die Stadt Wuppertal mit der Streichung fast aller Mittel ihren Anspruch auf Kooperation aufzugeben habe, war bereits absehbar, dass es zu einem so starken Zeichen nicht würde kommen können. Was nicht nur am vereinzelt kritisierten &#8220;kassiberartigen&#8221; Ton des Aufrufs gelegen haben dürfte. Vielmehr sind die Einzelinteressen mancher, die noch immer glauben, durch Kollaboration dem kollektiv verordneten kulturellen Kahlschlag entkommen zu können, zu ausgeprägt, und die solidarischen Impulse der Musiker, Maler, Schreiber und Kulturarbeiter zu verkümmert, als dass sich ein politisches Bewusstsein und ein daraus resultierendes Handeln im gemeinsamen Widerstand hätte entwickeln können.</p>
<p><span id="more-166"></span>Erschreckend, wieviele Teilnehmer der – das offizielle Treffen mit dem Oberbürgermeister vorbereitenden – Versammlung der Kulturszene die Meinung vertraten, eine Aufgabe der Gespräche bedeute auch die Aufgabe der letzten echten Option auf Verständigung, und ernüchternd, wie wenig einige der Anwesenden in der Realität sozialer und kultureller Demontagen angekommen sind. Vom Widerstandsgeist der alten Off-Kultur, die immerhin die Ausgangsbasis der sich heute vielfach als Kulturdienstleistung verstehenden &#8220;freien Kulturszene&#8221; gewesen ist, war zumindest an der Oberfläche wenig bis nichts zu spüren. Widerspruch gegen den Weg einer fortgesetzten Kooperation mit eben jener Stadtspitze, die soeben die letzten Krumen des ohnehin nicht gerade üppigen Kuchens, der der Kultur in Wuppertal zugedacht war, vom Tisch gewischt hat, artikulierte sich spät und wurde letztlich auch nicht massgeblich für das Ergebnis der Versammlung – dafür sorgte schon eine Regie, die auf ein Mandat zum Gespräch mit Oberbürger Peter Jung festgelegt war.</p>
<p>Autistisch und strategisch dumm wurde es dann aber bei der Frage nach der Ausgestaltung des &#8220;Spitzengespräches&#8221;, das Dienstag, den 16.03. im einstmals wichtigen sozio-kulturellen Zentrum &#8220;die Börse&#8221; an der Wolkenburg tatsächlich stattfand. Anstatt sich am 15.03. mit einem eigenen Demo-Block am stattfindenden Protest gegen das Wuppertaler Sparkonzept am Barmer Rathaus zu beteiligen, versuchte man für den Tag danach eigene Aktionen im Rahmen des &#8220;Schulterschlusstreffens&#8221; zu initiieren.</p>
<p>Herausgekommen ist dabei eine Performance, bei der durch die Darstellung des eigenen Sterbens darauf aufmerksam gemacht werden sollte, dass die finanziellen Streichungen die Existenz der Kulturschaffenden gefährden. Prima. Das war dem Oberbürgermeister bis zum 16.03. wahrscheinlich nicht bewusst und musste nur mal gesagt werden.</p>
<p>Wäre es nicht so tragisch, man müsste sich mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen.</p>
<p>Nicht nur, dass angedrohte Selbstmorde und melodramatisches Hinweisen auf eigenes Leid zumeist völlig wirkungslos verpuffen, weil sie den Adressaten der Botschaften herzlich egal sind, es geschieht auch noch zu Recht. Wer sich derart defensiv und egozentrisch verhält, hat es nicht verdient, dass seinem Schicksal allzuviel Aufmerksamkeit zuteil wird. Anstatt kämpferische Forderungen zu formulieren und etwa einen Kulturstreik ins Auge zu fassen, wird lieber die erprobte Kunst des Lamentierens fortgeführt und auf eine Einsicht der Politik gehofft, die doch nur eine längst vorgegebene Agenda umsetzt.</p>
<p>Das Ergebnis unreflektierten und unpolitischen Handelns lässt sich inzwischen bestaunen, denn der allgegenwärtige Oberbürgermeister Peter Jung kam offenbar besser vorbereitet zum Treffen mit der &#8220;freien Kulturszene&#8221; als seine Gesprächspartner. Wie man hört, soll es eine &#8220;Lösung&#8221; des &#8220;Kulturproblems&#8221; geben, die der allgemeinen Beruhigung dienen soll und darüberhinaus auch den fortgesetzten Einfluss der bankrotten Stadt auf die Kulturszene absichern wird. Mangels eigener Mittel ist anscheinend geplant, das städtische Kulturbüro, das ohne zu verteilende Gelder eigentlich sofort geschlossen werden müsste, zum Verteiler privaten Kultursponsorings zu machen. Eine entsprechende Vereinbarung mit der örtlichen Stadtsparkasse – dem grössten Kultur-Sponsoren in Wuppertal – scheint bereits getroffen worden zu sein. Damit wird nicht nur sichergestellt, dass die überflüssigen Posten des der Kultur gewidmeten Ressorts erhalten bleiben, es bedeutet auch, dass die Stadtverwaltung auch zukünftig eine inhaltliche Kontrollfunktion behält. Ohne eigene Mittel ist das schon ein besonderes &#8220;Kunst&#8221;-Stück purer lokaler Machtpolitik.</p>
<p>Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass dieser weitere Skandal städtischer Kulturpolitik – und nichts anderes ist der Versuch, auch weiterhin marketingstrategische Nützlinge fördern zu können, wo eine Förderung eigentlich gar nicht mehr stattfindet – zu einem Aufbegehren der Betroffenen führen wird. Zu gut funktioniert die Politik des &#8220;Teile und Herrsche&#8221;. Das zeigt sich bereits jetzt bei den marginalen, aber machtpolitisch effektiven Zugeständnissen der zwei grossen, die Stadtratsmehrheit tragenden Parteien, die noch rechtzeitig vor der Demonstration am Rathaus verkündeten, einzelnen Streichungen im Sozialbereich nicht zustimmen zu wollen, von denen auch &#8220;die Börse&#8221; betroffen wäre. Die Spaltung der Szene ist damit auf dem Weg, auch wenn das Volumen der infrage gestellten Einsparungen mit 700.000 Euro nichtmals ein Prozent des ganzen Konzeptes zur &#8220;Sicherung des städtischen Haushalts&#8221; ausmacht.</p>
<p>Die Kultur dieser Stadt stirbt nicht. Sie ist schon tot. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass Leben voraussetzt, dass der oder die Betroffene überhaupt noch etwas merkt. Ob das in Wuppertal noch der Fall ist, darf bezweifelt werden – auf allen Seiten. Wie anders könnte man zum Beispiel erklären, dass das Stadtmarketing rechtzeitig zum Welttheatertreffen am letzten Samstag, das dem bundesweiten Protest gegen die beabsichtigte Aufgabe des Schauspielhauses gewidmet war, kleine Stadtpläne ausgelegt hat, mit denen den vielen auswärtigen Besuchern der Protestveranstaltungen vollmundig erklärt werden sollte, &#8220;was ihnen Wuppertal so alles bietet&#8221; und in dem sie dazu aufgefordert werden, sich vom &#8220;kulturellen Angebot der Stadt begeistern zu lassen&#8221;? Schöner lässt sich die Verdrängung der Wirklichkeit nicht illustrieren, als mit dieser ideal platzierten Stadtwerbung.</p>
<p>Es bleibt, darauf zu hoffen, dass die, die doch noch etwas merken, sich am gerade erst findenden Widerstand gegen die neoliberale kommunale Bankrottpolitik beteiligen werden. Es reicht jetzt mit dem Schmierentheater, den Tricksereien, dem verbreiteten Autismus und der Suche nach dem eigenen Vorteil. Oder kurz: &#8220;Basta!&#8221;</p>
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		<title>Wir können auch anders</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, dem 04.03.2010 findet in der &#8220;Alten Feuerwache&#8221; ein Treffen der sogenannten &#8220;freien Szene&#8221; Wuppertals statt, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter intern über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen. Da das hier zwar wenig &#8220;Szene&#8221; aber viel &#8220;Frei&#8221; ist, gibt es dazu an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Donnerstag, dem 04.03.2010 findet in der &#8220;Alten Feuerwache&#8221; ein Treffen der sogenannten &#8220;freien Szene&#8221; Wuppertals statt, bei dem sich Künstler und Kulturarbeiter intern über ihre Haltung zu einem von Oberbürgermeister Peter Jung angeregten Treffen zwischen Stadtspitze und Kuturszene verständigen wollen. Da das hier zwar wenig &#8220;Szene&#8221; aber viel &#8220;Frei&#8221; ist, gibt es dazu an dieser Stelle einen Zwischenruf von um3000.</em></p>
<p><strong><span id="more-163"></span>Wir können auch anders</strong></p>
<p>Ja, eine <em>freie</em> Kultur ist notwendig. Und ja, Politik muss sich eine <em>freie</em> Kulturszene leisten, wenn sie sich als eine für die Menschen verstehen will. Das tut sie aber nicht. Sie ist eine Politik für Konzerne und den Krieg, für das Absahnen und das Ausgrenzen. Und sie leistet sich <em>freie</em> Kultur nicht mehr.</p>
<p>In einer Gesellschaft, die für die Menschen gebaut ist, und die sich <em>freie</em> Kultur leistet, erfüllt diese wichtige Aufgaben der <em>Weiter</em>entwicklung. In einer Gesellschaft, in der stattdessen Profite die Prioritäten setzen, haben Kulturschaffende zunächst eine ganz andere Verpflichtung, sie müssen an der vorderen Linie einer <em>Gegen</em>entwicklung stehen.</p>
<p>Ihnen fällt die Aufgabe zu, die Politik zu kritisieren, Neues zu entwickeln und ggf. auch einen breiten Widerstand gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse vorzubereiten und dann auch zu organisieren. In einer menschenfeindlichen Struktur muss die <em>freie</em> Kultur zur echten <em>Off</em>-Kultur werden. Ihr Platz ist draussen. Ausserhalb bestehender Machtstrukturen und ausserhalb jedes falschen Konsens. Ihr Platz ist im <em>Off</em>.</p>
<p>Diese Stadt befindet sich in einer solchen Situation. Wenn in Wuppertal überhaupt noch etwas gehen soll, muss sich die Kultur jetzt neu positionieren.</p>
<p>Aus smart geförderten Einrichtungen, die an der Oberfläche kratzen, müssen wieder Zellen im Untergrund werden. Frei, radikal und fest entschlossen. Dazu müssen auch Risiken eingegangen werden. No risk – no fun. Ein risikoloser Weg führt zur vollendeten Lobotomie am urbanen Organismus.</p>
<p>Die <em>freie</em> Kultur muss sich befreien. Wer von einer Handvoll Dollars abhängig ist, ist nicht frei. Wer noch meint, mit den Herrschenden frei über Kultur diskutieren zu können, irrt. Deren Kulturbegriff ist nicht der eure. Wenn sie mit euch über Kultur reden, meinen sie Standortvorteil und ekligen Kulturtourismus. Wenn sie mit euch über eure Arbeiten sprechen, sind sie auf der Suche nach einem vermarktbaren Produkt, einem &#8220;Image&#8221;, dem &#8220;Brand&#8221; oder einer harmlosen Bespassung. Wenn sie Kultur sagen, meinen sie zumeist Anpassung, Unterhaltung und Beiwerk zum Häppchen.</p>
<p>Zu lange liefern wir ihnen das schon. Zuviele der in Wuppertal an und in der Kultur Arbeitenden verstehen sich inzwischen selbst als eine Art Dienstleister.</p>
<p>Wir müssen alle wieder lernen echten Widerstand zu leisten. Jetzt und hier. Zäh und kreativ. Wir müssen ihnen weh tun. Dazu müssen wir unsere Informationen besser vernetzen, ohne in etliche Kleingruppen zu zerfallen – wir müssen uns auf ein zentrales Informationsportal einigen, das von allen genutzt und auch aktualisiert wird. Auf einer breiten Basis. Wir brauchen auch eine neue Solidarität des gegenseitigen Gebens und Nehmens, die unser Überleben sichert. Und wir brauchen neue, zurückeroberte Orte und Plätze, spontane Bühnen, illegale Clubs und nomadische Kulturstrategien die notfalls auch gemeinsam verteidigt werden müssen. Wir brauchen neuen Idealismus, denn wir müssen schlicht den Underground reorganisieren. Zu häufig ist der zum Eventspektakel verkommen. Wir sollten damit aufhören, zu fordern und stattdessen an einem Selbstbewusstsein arbeiten, das es erlaubt einfach zu nehmen.</p>
<p>Ihre eigene marktfixierte Logik angewendet, kann man ihr zynisches Sparen um zu gestalten-Sparkonzept schliesslich genau andersherum interpretieren: Wer nichts mehr bezahlt, hat auch nix mehr zu sagen. So einfach.</p>
<p>Also, Peter Jung halt die Fresse – wo soll deine Legitimation eigentlich herkommen? Aus den albernen 45.000 Votes bei 350.000 Wuppertalern? Aus deiner Hilflosigkeit, die Folgen des eigenen politischen Handelns zu bewältigen? Mit dir braucht es keine gemeinsame Basis. Es braucht auch keine Erlaubnis zu irgendwas. Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Also, Sicherheitsdienste verpisst euch – wenn das Theater geschlossen wird, machen wir unser Theater in den City-Arkaden; wenn unsere Quartiers-Initiativen geschliffen werden, schaffen wir Spielräume eben auf der Bundeallee – einige quergestellte Transporter schaffen genug Platz für spielenden Kids und nachbarschaftliche Aktivität – und wir essen notfalls auch gemeinsam in einer Volksküche mitten auf dem Akzentaparkplatz. Die schweren Einkaufstüten der Besitzenden wollen nämlich erstmal im teuren Daimler oder Porsche verstaut sein.</p>
<p><strong>Doch am Anfang muss eine klare Absage des Treffens mit Oberbürger Peter Jung stehen.</strong> Wenn wir unsere Würde und wichtiger noch, eine Wirkung, behalten wollen, ist die einzig mögliche Reaktion auf das Vorgehen der Stadt ein sofortiger und vollständiger Abbruch aller Gespräche mit den politisch Verantwortlichen und der Verwaltung der Stadt Wuppertal. Diese Stadtverwaltung darf ab sofort keine Kulturszene mehr haben, die sie für sich reklamieren kann. Sie muss als genau die kultur- und konturlose leere Hülle vorgeführt werden, die ihren Verwaltern und Entscheidern offenbar vorschwebt.</p>
<p>Macht Schluss mit den Alibigesprächen! Schliesst endlich das Kulturbüro! Nichts können wir auch selber verwalten. Lasst euch nicht länger als Feigenblatt instrumentalisieren! Spuckt dem Stadtmarketing in die laue Suppe!</p>
<p>Die helfen uns nicht.</p>
<p>Wir müssen uns schon selber helfen.<br />
Dann können wir auch anders.</p>
<p>Ernsthaft, wenn sich die sogenannte freie Szene jetzt nicht dazu aufraffen kann, endlich eine klare Kante zu ziehen, hat sie ihre Daseinsberechtigung auch verloren.</p>
<p><em>um3000</em></p>
<p>Hier gibt&#8217;s den Text als <a href="../../files/Wir_koennen_auch_anders.pdf">pdf-Download </a>(1 Seite)</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://um3000.org/images/wirkoennenauchanders.jpg" alt="" width="591" height="449" /></p>
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		<title>R.I.D. – DEAD VALLEY – REST IN DUB</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
		<category><![CDATA[ADA]]></category>
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		<category><![CDATA[Dubstep]]></category>

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		<description><![CDATA[Der finale Tanz auf dem Grab des DeadValley. Begleitet von tieffrequentem, vibrierendem Lärm kollabierender Ordnung übernehmen urbane Nerds die Ruinen der Shoppingmalls und Handelszonen und holen sich die Reste ihrer Stadt zurück. Getrieben von Kaskaden derbster Verhöhnung, bedroht von triumphierenden Underdogs, flüchten ehemals Mächtige und fürchten um ihr Leben. Für sie ist es vorbei. DeadValley. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der finale Tanz auf dem Grab des DeadValley. Begleitet von tieffrequentem, vibrierendem Lärm kollabierender Ordnung übernehmen urbane Nerds die Ruinen der Shoppingmalls und Handelszonen und holen sich die Reste ihrer Stadt zurück. Getrieben von Kaskaden derbster Verhöhnung, bedroht von triumphierenden Underdogs, flüchten ehemals Mächtige und fürchten um ihr Leben. Für sie ist es vorbei. DeadValley. Der Rest ist Dub.</p>
<p><span id="more-148"></span>Der Soundtrack dazu kommt am Freitagabend von um3000, T.Raumdeckung, Markus und Gästen. Eine Kollaboration mit <a title="Zur Ankündigung drüben" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/categories/19-Aktuell" target="_blank">TUNN:EL</a>. Enter at ur own risk.</p>
<p>Get Radical! – Reclaim Your City!</p>
<p>Café ADA – FR 22|01|10 – 2200 MEZ<br />
R.I.D. – DEAD VALLEY – REST IN DUB</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.um3000.org/images/deadvalley_eflyer_2.jpg" alt="" width="490" height="490" /></p>
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		<title>MOONWALK? TANZ DIE PINA BAUSCH!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre eine angemessen spannende Begegnung von weltweit trauernden Menschen, träfen Massen von Michael Jackson-Kopien auf die vielen Fans der &#8220;Göttin des Tanzes&#8221;, um den Verlust ihrer Ikonen gemeinsam tanzend zu bewältigen. Die dabei entstehenden Bilder würden der Kritik sicherlich gefallen, die uns heute und in den nächsten Tagen jede Menge vorproduzierter Nachrufe auf die Wuppertaler Choreographin vorsetzen wird. Bis dann das Thema für die Feuilletonschreiber der bürgerlichen Presse abgehakt, und die nächste Sau ausgemacht sein wird, die sie durch ihren feingeistigen Blätterwald treiben können.</p>
<p><span id="more-60"></span>Nicht allzu schnell werden die Bewohner Wuppertals den Tod der Chefin des Tanztheaters, jener &#8220;strengen bergischen Frau&#8221; (Zitat: <a title="http://500beine.myblog.de/" href="http://500beine.myblog.de/" target="_blank">500 Beine</a>), abhaken können. Viel zu gross ist die Lücke, die sie künstlerisch hinterlässt und zu schwer die erlittene Verwundung der urbanen Seele dieser Stadt, um schon bald zur Tagesordnung übergehen zu können.</p>
<p>Damit ist nicht in erster Linie der Verlust an Reputation gemeint, der nun die, kulturell nicht gerade schwergewichtige, Stadt an der Wupper ereilen wird. Das, unmittelbar nach Bekanntwerden ihres Todes eingesetzte Begreinen des Bedeutungsverlustes der Stadt kann getrost dem Wuppertaler OB Peter Jung überlassen werden, dessen echte Bestürzung über den Verlust einer so gerne wie entlarvend als &#8220;Aushängeschild&#8221; bezeichneten Künstlerin gut im TV-Interview zu sehen war.</p>
<p>Viel mehr wird den Bewohnern der Stadt die künstlerisch teils wundersame Überhöhung ihres eher tristen Alltagsseins in einer &#8220;Werktagsstadt&#8221; (Zitat Pina Bausch) abhanden kommen, von der auch jene, die in ihrem Leben niemals die Spielstätten des Wuppertaler Tanztheaters betreten haben, zehrten. Das Ensemble des Wuppertaler Tanztheaters hat mit seinen Inszenierungen in Permanenz nachgewiesen, dass auch inmitten von Leucht-Grau und mit einer global vorkonfektionierten Fastfood-Station als unmittelbarem Nachbarn, Bilder von übergrosser Schönheit und Intensität entstehen können.</p>
<p>Auch, wenn viele bergische Querschädel das, was im Opernhaus, bzw. Schauspielhaus stattfand, nur vom Hörensagen kannten und erst nach internationalem Jubel die Qualität dessen zu würdigen begannen, war die Identifikation mit den rezipierten Themen der Pina Bausch hoch. Ging es nicht auch im Alltag zwischen Lidl und ALDI, zwischen ARGE und Ein-Euro-Job um eigentlich andere, existenziellere Fragen des Daseins? Erinnerte das Bauschsche Tanztheater &#8211; auch durch die internationalen Kooperationen mit Künstlern aus Orten, in denen das Leben oft noch schwerer fällt als im Tal der Wupper &#8211; nicht immer wieder daran, dass es vor allem die eigenen Handlungen im Feld der Liebe, der Zuneigung, der Trauer oder auch der Konflikte mit Machtstrukturen sind, die letztlich über den Grad des Glücks entscheiden? Was bedeutete das für die Wahrnehmung dieser Stadt als Lebensraum? Wenn das Berlin Wowereits &#8220;arm aber sexy&#8221; ist, was war dann das Wuppertal der Bausch? Arm aber intensiv?</p>
<p>Das Beharren Pina Bauschs darauf, ihrer Arbeit in Wuppertal, (ausgerechnet in Wuppertal !), nachzugehen, war etwas, dass die Bewohner der Stadt stolz gemacht hat. In einer Stadt, die Viele verlassen, war das Bleiben einer Künstlerin, die jeden Ort der Welt hätte auswählen können, um unter ungleich mondäneren und luxuriöseren Bedingungen ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen, gleich mehrfach bedeutsam. Weil es als Ausweis dafür verstanden wurde, dass sich ein Bleiben und erfolgreiches Arbeiten nicht ausschliessen müssen &#8211; dass die Stadt also nicht zwingend eher Mittelmässiges hervorbringen muss. Und auch, weil sich die Wuppertaler über das Tanztheater kollektiv selber einen offenen Geist zuschreiben lassen konnten, den sie in Wahrheit häufig gar nicht hatten &#8211; zumindest nicht am Anfang.</p>
<p>Doch die anfängliche, ignorante Verstörung der Besucher ihres Tanztheaters ist mit der Zeit tatsächlich einem ehrlichen Respekt gewichen. Sie haben die Provokateurin einfach irgendwann für sich vereinnahmt, die einen mehr still und lernend &#8211; die anderen aus Gründen des Marketings.</p>
<p>Aber Pina Bausch hat sich nie wirklich vereinnahmen lassen. Auch das wichtig für die oben erwähnte urbane Seele, die in Wuppertal &#8211; vielleicht mehr noch als anderswo &#8211; peinlich darauf achtet, ob jemand abhebt oder sich zurückzieht, wenn der grosse Ruhm kommt. Nie hat sich um die Choreographin und ihre Kompagnie eine elitäre Szene etabliert, die abseits der Stadt in einer eigenen Sphäre lebte. Im Gegenteil &#8211; Pina Bausch hat Generationen von Tänzern aus aller Welt zu den Leuten der Stadt gebracht &#8211; in viele Veranstaltungen anderer Künstler, in das Alltagsleben und auch in die Kneipen und Bars. Mancher Ort, wie beispielsweise das frühe Café du Congo im Luisenviertel am Beginn seines Daseins als &#8220;kleine Altstadt&#8221; Elberfelds vor dreissig Jahren, oder das Café ADA heute, wäre ohne das Tanztheater Pina Bauschs nur schwer vorstellbar. Ideell, oder, wie beim Kampf um den Erhalt des ADA, auch ganz konkret.</p>
<p>Dabei sind auch viele Freundschaften entstanden, und vielfältige, enge internationale Vernetzungen. Und die Tatsache, dass alle einige kennen, die ganz persönlich geschockt sind über den Verlust des Menschen Pina Bausch, macht ihren Tod schwer fassbar. Die Situation erinnert an eine Katastrophe, von der um einen herum zuviele Menschen direkt betroffen sind.</p>
<p>In den mehr als dreissig Jahren, in denen Pina Bausch Wuppertals Kulturszene geprägt hat, sind abertausende ganz persönlicher Geschichten und Episoden entstanden. Sie alle wabern derzeit durch die schwüle Sommerhitze &#8211; egal, wo man sich in Wuppertal gerade aufhält. Man stelle sich vor, Pina Bausch könnte noch aus diesem riesigen Fundus an Szenen und Bildern schöpfen &#8211; sie wäre in der Lage, sie auf der Bühne nachvollziehbar umzusetzen.</p>
<p>Pina Bausch hat der Welt eine neue Definition von Tanz gegeben und Wuppertal eine Form von Würde. Es wäre zu wünschen, es ergäbe sich für die Bewohner der Stadt eine Möglichkeit, von Pina Bausch Abschied zu nehmen, indem sie ihr einen letzten Vorhang bereiten, der ihrer Bedeutung für die Menschen in Wuppertal angemessen ist. Es würden sicherlich sehr viele kommen, sie war schliesslich eine von uns.</p>
<p>Dieser Artikel ist ursprünglich bei <a title="Zur Startseite von TUNN:EL" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/" target="_blank">TUNN:EL</a> erschienen.</p>
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		<title>TUNN:EL ONLINE + BEIM FEST</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 19:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reclaim your City! TUNN:EL über das schrumpfende Wuppertal Es ist inzwischen zwei Jahre her, dass ein paar Leute &#8211; (darunter auch der Autor) &#8211; den eher verwegenen Gedanken verfolgten, in einer stillgelegten, unterirdischen Ladenpassage am Alten Markt in Wuppertal-Barmen einen Veranstaltungsort mit 800qm Szenenfläche, bzw. Gastraum einzurichten, der über ein einzigartiges Ambiente verfügt hätte. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reclaim your City! TUNN:EL über das schrumpfende Wuppertal<br />
</strong><br />
Es ist inzwischen zwei Jahre her, dass ein paar Leute &#8211; (darunter auch der Autor) &#8211; den eher verwegenen Gedanken verfolgten, in einer stillgelegten, unterirdischen Ladenpassage am Alten Markt in Wuppertal-Barmen einen Veranstaltungsort mit 800qm Szenenfläche, bzw. Gastraum einzurichten, der über ein einzigartiges Ambiente verfügt hätte. Im Laufe der notwendigen Beschäftigung mit den örtlichen Rahmenbedingungen entwickelte sich aus der zu Beginn losen Gruppe die Idee zum offenen Projektbüro TUNN:EL, was als Abkürzung des phantastischen Namens &#8216;transurbane nachnutzungen : experimental-labors&#8217; zu lesen ist.</p>
<p><span id="more-134"></span>Die Akteure von TUNN:EL sind seinerzeit weit über den reinen Entwurf eines Veranstaltungszentrums in einem Fussgängertunnel hinausgegangen, als sie sich intensiv mit der Problematik einer schnell schrumpfenden Stadt Wuppertal, mit den Ursachen dafür und mit möglichen Lösungen jenseits investorenfreundlicher Stadtplanungen und öffentlicher finanzieller Förderungen auseinandergesetzt haben. Dies taten sie zu einer Zeit, als die erwartbar negativen Entwicklungstendenzen Wuppertals noch nicht im Fokus lokaler Politiker und vorgeblicher lokaler Berichterstattung angekommen waren. (Wobei doch stark zu bezweifeln ist, dass die wirklichen Verwerfungen und Folgen von Stadtschrumpfung durch jene inzwischen realisiert werden.)</p>
<p>Jetzt &#8211; mit ziemlicher Verzögerung &#8211; hat das offene Projektbüro TUNN:EL die damaligen, (eigentlich für die Kommunikation mit der städtischen Verwaltung entwickelten), Pläne, Thesen und Prognosen über <a title="Zur TUNN:EL-Homepage" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/" target="_blank">www.tunnel-wuppertal.org</a> in etwas überarbeiteter Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</p>
<p>Die Geschichte der Entwicklung und des Scheiterns dieses Projektes und die Thesen zu Shrinking Cities lesen sich zwar etwas trocken und manchmal etwas mühselig, sind aber mutig, weil sie über die aktuelle Ausrichtung der Lokalpolitik hinausweisen und sie bieten zudem gleichzeitig jede Menge theoretische Unterfütterung für lokale Interventionen. Spannend wird jetzt, inwieweit sich das offene Projektbüro wirklich etablieren kann, um wie angekündigt eine Neudefinition von &#8216;Stadt&#8217; als Lebensraum zu betreiben und eine Wiederaneignung städtischer Räume durch ihre Bewohner zu unterstützen.</p>
<p><strong>&#8220;If we can&#8217;t be free, at least we can be cheap!&#8221; Frank Zappa</strong><br />
(Aus dem eFlyer von TUNN:EL)</p>
<p>Zunächst ist TUNN:EL &#8211; seinen eigenen Ansprüchen gerecht werdend &#8211; auch in dieser Samstagnacht natürlich dabei, wenn zum vierten Mal die massenhafte Wiederaneignung öffentlicher Räume durch die Bewohner der Stadt im Rahmen des Stadtfestes &#8216;Langer Tisch&#8217; stattfindet. Mehr als 80 selbst organisierte Bühnen, Blockparties, Soundsystems und unzählige, auf die Strasse verlegte Wohnzimmerfeiern, werden bis zum frühen Morgen aus dem Strassenfest auf den Hauptverkehrsstrassen der Talsohle erneut ein urbanes Happening machen, das bis in den frühen Morgen dauern wird.</p>
<p>TUNN:EL konnte für seine Blockparty den Platz vor dem Eingang der Stadtsparkasse am Robert-Daum-Platz ergattern, was nicht nur einen reizvollen inhaltlichen Kontrast darstellt, sondern auch einen überdachten Schutzraum bei etwaigen Regenschauern sichert. Dort gibt es einen Live-Gig von <strong>Northern Beach</strong> (ca. 2100), und das bunt zusammengewürfelte <strong>Urban Liquidators Soundsystem</strong>, bei dem u.a. auch <strong>um3000</strong> dann und wann am Start sein wird (ca. 2230). Zu trinken gibt es Bier aus&#8217;m Fass, Wasser und Kaffee aus der mobilen Espressomaschine.</p>
<p><a title="Zur TUNN:EL-Homepage" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/" target="_blank">Zur TUNN:EL-Homepage</a><br />
<a title="TUNN:EL beim Langen Tisch" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/archives/67-TUNNEL-BEIM-LANGEN-TISCH.html" target="_blank">TUNN:EL beim Langen Tisch (mit Vorfreudepäckchen&#8230;)</a></p>
<div align="center"><a title="Zum Artikel auf der TUNN:EL-Homepage" href="http://tunnel-wuppertal.org/main/archives/67-TUNNEL-BEIM-LANGEN-TISCH.html" target="_blank"><img src="http://www.um3000.org/images/eFlyer_Tisch.jpg" alt="eFlyer" width="490" /></a></div>
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		<title>2. JUNI &#8211; UMCAST</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 19:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[lüge und wahn]]></category>
		<category><![CDATA[2.Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Bennor Ohnesorg]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrike Meinhof]]></category>
		<category><![CDATA[umcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein &#8211; schon etwas älterer &#8211; UMCAST zum Jahrestag, bevor die Historie des deutschen Reiches seit Stalingrad komplett umgeschrieben wird, weil sie entdeckt haben, dass einer ihrer Mordbüttel ein charakterloses Schwein gewesen ist. Nicht, weil er heute vor 42 Jahren einen Demonstranten in den Kopf schoss, sondern weil er den Diener mehrerer autoritärer Herren gab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8211; schon etwas älterer &#8211; <strong>UMCAST</strong> zum Jahrestag, bevor die Historie des deutschen Reiches seit Stalingrad komplett umgeschrieben wird, weil sie entdeckt haben, dass einer ihrer Mordbüttel ein charakterloses Schwein gewesen ist. Nicht, weil er heute vor 42 Jahren einen Demonstranten <a title="Wikipedia: Benno Ohnesorg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg" target="_blank">in den Kopf schoss</a>, sondern weil er den Diener mehrerer autoritärer Herren gab. Eine Eigenschaft, die doch eigentlich eine gewisse Traditionslinie deutscher Funktionsträger <a title="Wikipedia: Hanns Martin Schleyer bei den Nazis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Martin_Schleyer#Zeit_des_Nationalsozialismus" target="_blank">aufgriff</a> und <a title="Wikipedia: Hans Globke bei den Nazis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globke#Globkes_T.C3.A4tigkeit_in_der_NS-Zeit" target="_blank">fortschrieb</a>. Ob Geschichte umgeschrieben werden muss, kommt eben immer darauf an.</p>
<p>&#8220;Wenn uns an der Aktion der RAF &#8217;72 etwas bedrückt, dann das Missverhältnis zwischen unserem Kopf und unseren Händen und den B 52&#8243; <strong><a href="http://www.um3000.org/trax/june-2nd.mp3">+++ umcast +++</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>CELEBRATION-TIME. DER NRW-TAG. (III)</title>
		<link>http://um3000.org/2008/08/27/celebration-time-der-nrw-tag-iii/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 18:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boom! um3000 am NRW-Tag-WochenendeEin in jeder Hinsicht interessantes Wochenende steht vor der Tür. Ministerpräsidenten, die Bundeswehr, das Fernsehen, Trachtengruppen, Artisten, Fliegende Händler, Sportler, Staffelläufer, Promotiontrupps, blackblock und Bereitschaftspolizei en gros haben sich angekündigt, die temporäre Landeshauptstadt Wuppertal mit ihrem Besuch zu beehren. um3000wird da nicht abseits stehen. Gleich zweimal macht es Boom! Am Freitag, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Boom! um3000 am NRW-Tag-Wochenende</strong>Ein in jeder Hinsicht interessantes Wochenende steht vor der Tür. Ministerpräsidenten, die Bundeswehr, das Fernsehen, Trachtengruppen, Artisten, Fliegende Händler, Sportler, Staffelläufer, Promotiontrupps, blackblock und Bereitschaftspolizei en gros haben sich angekündigt, die temporäre Landeshauptstadt Wuppertal mit ihrem Besuch zu beehren. <strong>um3000</strong>wird da nicht abseits stehen. Gleich zweimal macht es Boom!</p>
<p><span id="more-90"></span>Am <strong>Freitag</strong>, den <strong>29.08.</strong> wiederbelebt das Café ADA eine alte Tradition und feiert &#8220;sich. mich. dich.&#8221; in grosser Runde. Dabei ist dem ADA hoch anzurechnen, als einziger Szene-Veranstalter nicht auf den Zug, der zum &#8211; (vom Stadtmarketing ausgerufenen) &#8211; &#8220;Standort starker Marken und Global-Player&#8221; dampft, aufgesprungen zu sein, sondern in die andere Richtung unterwegs zu sein. Vom Eintrittspreis für die &#8220;Celebration-Time&#8221; &#8211; (8,00, bzw. 6.00 Euro für Schüler, Studenten, Arbeitslose) &#8211; geht ein Solidaritätseuro nämlich an den Rechtshilfefonds* der Roten Hilfe Wuppertal für die 199 bei der 1.Mai-Demonstration am Ostersbaum Festgenommenen, die derzeit allesamt noch Anzeigen wegen Landfriedensbruch am Hals haben.</p>
<p>Prima, dass inmitten all der &#8220;NRW-Tag-Partycards&#8221; und gern mitgenommen &#8220;Side-Effects&#8221;, die von der lokalen Clubszene zur grossen Beweihräucherung der CDU-SPD-FDP Landes- und Lokalpolitik beigesteuert werden, ein Schock Wuppertaler Künstler und DJs zeigen, auf welcher Seite sie stehen.</p>
<p>Die ADA-&#8221;Celebration-Time&#8221; beginnt &#8211; fast schon traditionell &#8211; mit einem Nachmitag für Eltern und Kinder um 15°° uhr, und steuert über verschiedene Capoeira- und DJ-Workshops ab 20°° uhr auf ein massives DJ-Line-Up zu.</p>
<p>Auf beiden Etagen und in voraussichtlich drei Räumen geht die musikalische Reise von der Karibik über Mittel- und Nordamerika bis auf den Balkan direkt in die Londoner Clubszene. Reiseleiter sind <strong>Radio Pueblo</strong>, <strong>Championsound</strong>, <strong>Deli-Kutt</strong>, <strong>Schmoove</strong>, <strong>Jester</strong>, <strong>Orson</strong>, <strong>Mack</strong> und <strong>Andy</strong>, <strong>Funkexpress</strong> und <strong>alphawal</strong> aus dem AZ, und <strong>um3000</strong>.</p>
<p>Der <strong>um3000</strong>-Set, zwischen experimentellem und Dubstep-Boom! ereignet sich &#8211; wahrscheinlich in der erstmals genutzen &#8220;Kammer&#8221; &#8211; irgendwann so um halb eins in der Nacht &#8211; zwischen Andy und Mack &#8211; und dauert diesmal etwa 75 Minuten. Wann und wo die einzelnen DJs genau zu hören sind, könnt ihr einer gesonderten Info entnehmen, die Freitag am Eingang verteilt wird.</p>
<p>&#8220;Celebration-Time&#8221; &#8211; die ADA-Party. Die korrekteste Feier für Freitagnacht.</p>
<div align="center"><a href="http://www.um3000.org/images/celebration_front.jpg" title="Zur grossen Version des Flyers - 100 kb" target="_blank" rel="lightbox[90]"><img src="http://www.um3000.org/images/celebration_front_245.jpg" alt="Flyer 29/08-Front" width="240" /></a><a href="http://www.um3000.org/images/celebration_back.jpg" title="Zur grossen Version des Flyers - 180kb" target="_blank" rel="lightbox[90]"><img src="http://www.um3000.org/images/celebration_back_245.jpg" alt="Flyer 29/08-Rückseite" width="240" /></a></div>
<p>Am nächsten Abend, <strong>Samstag</strong>, <strong>30.08.</strong> geht es dann in die Nähe des Hauptquartiers von Team Green. (Ausgerechnet!) Irgendwo auf der Allee des Friedrich Engels kurz hinter der Ost-West-Grenze, vibriert ein wahrscheinlich ereignisreicher Tag mit Video-Projektionen und einem speziell zusammengestellten <strong>um3000</strong>-Soundtrack nach und nach aus. Einfach auf bewegliche Lichter schauen &#8211; dann werdet ihr&#8217;s schon finden. Wann&#8217;s losgeht, ist noch unbekannt. Gegen 21°° uhr mal einzutreffen, kann aber kein Fehler sein.</p>
<p>Man sieht sich.</p>
<div align="center"><img src="http://www.um3000.org/images/boom.jpg" alt="e-Flyer 30/08" width="480" />*: Rechtshilfefonds der Roten Hilfe Wuppertal e.V. für die 199 Festgenommenen des 1.Mai: Gemeinschaftsbank e.G. BLZ 430 609 67 Konto: 400 7238 304, Stichwort: &#8220;1.Mai 2008&#8243;</div>
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