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		<title>Endlich wird über vor Italiens Küste Ertrinkende mal angemessen berichtet!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beinahe im Wochenrhythmus saufen im Mittelmeer Menschen ab. Mal sind es einzelne, mal ein Dutzend, manchmal auch Hunderte, die nach einem Untergang erbärmlich verrecken. Konfus und in Panik erleben sie ihre letzten Minuten, alleingelassen von allen die helfen könnten und müssten. Und oft ist ihr Schicksal den Medien nur eine Kurzmeldung wert. Doch es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe im Wochenrhythmus saufen im Mittelmeer Menschen ab. Mal sind es einzelne, mal ein Dutzend, manchmal auch Hunderte, die nach einem Untergang erbärmlich verrecken. Konfus und in Panik erleben sie ihre letzten Minuten, alleingelassen von allen die helfen könnten und müssten. Und oft ist ihr Schicksal den Medien nur eine Kurzmeldung wert.</p>
<p>Doch es ist ein mediales Wunder geschehen. Obschon die Anzahl der Opfer diesmal eher übersichtlich ist, steht das Schiffsunglück vor Italiens Küste im Fokus des Interesses. Keine Nachrichtensendung, in der die Katastrophe auf See nicht der Aufmacher wäre; es gibt Live-Schalten zum Unglücksort; Gerettete dürfen vor laufenden Kameras von ihrer Angst und über die traumatische Situation reden; die Pressekonferenz der örtlichen Behörden wird live bei Phoenix gesendet. Dafür wird sogar der tausendste Hintergrundbericht zum korrupten Bundespräsidenten unterbrochen.</p>
<p>Nachdem auch 2011 wieder tausende Frauen, Männer und Kinder jämmerlich in den Fluten des Mittelmeers ertrunken sind, wurde es aber auch Zeit, dass sich die Medien im neuen Jahr dieses fortwährenden Dramas einmal angemessen annehmen.</p>
<p><span id="more-365"></span></p>
<p>Wie? Kein mediales Wunder? Es geht gar nicht um Flüchtlinge auf dem unsicheren Weg nach Europa? Was sagt ihr? Ihr berichtet nur, weil es keine Neger und Araber sind? Weil es sich um welche &#8220;von uns&#8221; handelt? Weil ja sogar &#8220;Deutsche&#8221; verletzt worden seien? Weil die, die da jetzt Pech hatten und vielleicht einen unfähigen Skipper, ja nur ein &#8220;wohlverdientes schönes Leben&#8221; mit Häppchen und Drinks haben wollten, das ihnen von denen, über die ihr sonst nicht berichtet, weggenommen werden soll, bloß weil die auch etwas vom Buffet haben wollen?</p>
<p>Da gucken die Leute jetzt zu, sagt ihr, und bei jenen anderen eben nicht? Außer vielleicht mal bei nem Samstagabendkrimi? Ach, geht mir weg.</p>
<p>Ihr seid einfach ein verlogenes, rassistisches Pack!</p>
<p>Nachbemerkung an alle Kreuzfahrtler, Angehörige und Traumschiff-Freunde:</p>
<p>Dass jetzt welche von euch ertrunken sind oder doch wenigstens beinahe, und währenddessen Todesängste erlitten, tut natürlich leid. Auch teilen wir die Klagen über einen offenbar unverantwortlichen Käpt&#8217;n, fehlende Rettungsboote, schlechtes Essen und stümperhafte Bordkapellen. Auch wenn euch der Urlaub an Bord eines Kreuzfahrtschiffes nur einen Bruchteil dessen kostet, was ein afrikanischer Flüchtling für eine einfache Überfahrt zu zahlen hat. Gemessen an dem, was ihr jeweils besitzt.</p>
<p>Schön wäre es aber, wenn ihr euch in Zukunft aus dieser Erfahrung heraus mit Nachdruck für gleiche Standards für alle über das Mittelmeer fahrenden Menschen einsetzen würdet. Und den Traumschiff-Fernsehanstalten könntet ihr dann gleich auch mal die Meinung sagen.</p>
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		<title>So sieht&#8217;s aus</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 19:35:57 +0000</pubDate>
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		<title>DER HETZER</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 12:22:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Massenmord in einem Jugend-Sommercamp der norwegischen Sozialdemokraten und die Detonation einer gewaltigen Autobombe in Oslo waren nur wenige Stunden her, da lief die Volksverhetzung in den deutschen Massenmedien bereits wieder auf Hochtouren. Die Dummschwätzer und Aufwiegler der TV-Anstalten, die dort als &#8220;Terrorismus-Experten&#8221; gelabelt werden, überschlugen sich in Begründungen dafür, warum Norwegen Ziel eines &#8220;islamistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Massenmord in einem Jugend-Sommercamp der norwegischen Sozialdemokraten und die Detonation einer gewaltigen Autobombe in Oslo waren nur wenige Stunden her, da lief die Volksverhetzung in den deutschen Massenmedien bereits wieder auf Hochtouren. Die Dummschwätzer und Aufwiegler der TV-Anstalten, die dort als &#8220;Terrorismus-Experten&#8221; gelabelt werden, überschlugen sich in Begründungen dafür, warum Norwegen Ziel eines &#8220;islamistischen Terrorakts&#8221; geworden war. Die NATO, Afghanistan und auch die Angriffe auf Tripolis wurden genannt. In der verqueren Hirnsosse, die im Schädel dieser Journalistendarsteller herumschwappt, wurde so sogar Muammar al-Gaddafi zum Islamisten. Nun stellt sich heraus, dass der Täter offenbar jemand war, der den geistigen Müll, den Medien und &#8220;Terror-Experten&#8221; permanent verbreiten, absolut verinnerlicht hatte.</p>
<p>Ermittlungen gegen Medien, die geistige Grundlagen für Massenmord propagieren, wären jetzt konsequent. Und Leute wie der hier sollten für immer vom Bildschirm verschwinden.</p>
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		<title>REVITALISIERUNG</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 12:18:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[das UMLOG lebt! ab jetzt mit neuem erscheinungsbild und nach wie vor in absolut loser folge. immer, wenn der zorn reicht. oder falls doch einmal etwas passieren sollte. neue artikel werden über twitter angekündigt. den rss-feed gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das UMLOG lebt! ab jetzt mit neuem erscheinungsbild und nach wie vor in absolut loser folge. immer, wenn der zorn reicht. oder falls doch einmal etwas passieren sollte.</p>
<p>neue artikel werden über <a title="umlog bei twitter folgen" href="http://twitter.com/um3000" target="_blank"><strong>twitter</strong></a> angekündigt. den <a title="Artikel-Feed" href="http://um3000.org/umlog/?feed=rss2" target="_blank"><strong>rss-feed</strong></a> gibt es hier.</p>
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		<title>ABGRUNDTIEF</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 12:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dämlich oder unverfroren. Das Schuhhaus Klauser feiert 75 Jahre Arisierung. Es löst damit neben einer Negativ-PR auch die Erinnerung an dreisten, rassistisch begründeten Raub aus, der oft bis heute die Grundlage glänzender Geschäfte ist. Ähnlich des inzwischen abgewickelten Kaufhaus “Koch am Wall”, dass vor gut zwanzig Jahren das 50-jährige Jubiläum beging und mit Sonderaktionen feierte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dämlich oder unverfroren. Das Schuhhaus Klauser feiert 75 Jahre Arisierung. Es löst damit neben einer Negativ-PR auch die Erinnerung an dreisten, rassistisch begründeten Raub aus, der oft bis heute die Grundlage glänzender Geschäfte ist. Ähnlich des inzwischen abgewickelten Kaufhaus “Koch am Wall”, dass vor gut zwanzig Jahren das 50-jährige Jubiläum beging und mit Sonderaktionen feierte, reiht sich der Wuppertaler Schuhhändler mit Filialen in Barmen und Elberfeld in eine lange Tradition ein. Die Aneignung jüdischen Eigentums war auch vor 75 Jahren ein wohlfeiles Werbeargument.</p>
<p><span id="more-319"></span>Der PR-Unfall: u.a. Berichte in <a title="Artikel in der FR" href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/30-jahre-firmengeschichte-ausgeblendet/-/1472780/8687232/-/" target="_blank"><strong>Frankfurter Rundschau</strong></a>, und bei den “<a title="Artikel bei den Ruhrbaronen" href="http://www.ruhrbarone.de/wuppertal-schuhhaus-klauser-feiert-die-arisierung-juedischer-geschaefte/" target="_blank"><strong>Ruhrbaronen</strong></a>”</p>
<p>Der Beitrag von der Website “<a title="Website: Arisierung in Wuppertal" href="http://arisierung.blogsport.eu/" target="_blank"><strong>Arisierung in Wuppertal</strong></a>“: (Dort finden sich auch Dokumente dazu.)<br />
<strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Schuhhaus Klauser feiert die „Arisierung“ jüdischer Geschäfte!<br />
</strong><br />
Das Schuhhaus Klauser feierte am 17. Juli 2011 ihr 75jähriges Geschäftsjubiläum. Die Schuhkette Klauser, die kürzlich alle Salamander-Geschäfte übernommen hat, verfügt heute über 80 Filialen und 1900 MitarbeiterInnen und ist nach Deichmann, Leiser und Görtz einer der Größten der Branche.</p>
<p>“Mit Befremden stellen wir fest, dass das Wuppertaler Schuhhaus Klauser  „ihr“ 75 jähriges Geschäftsjubiläum feiert,“ so der Wuppertaler Historiker Stephan Stracke. „Das Schuhhaus Klauser feiert damit die „Arisierung“ jüdischer Geschäfte! Noch erschreckender ist es, das Klauser kein Wort zum Schicksal der jüdischen Vorbesitzer verliert, die aus Deutschland flüchten mussten oder wie Emil und Pauline Rosendahl deportiert wurden und im KZ Theresienstadt den Tod fanden.“</p>
<p>Nach einem Pressebericht  blickt das Schuhhaus Klauser „auf eine beeindruckende Firmengeschichte zurück.”  Diese Geschichte beginnt nach Firmenangaben im Jahre 1936. „Mit dem Kauf des Schuhgeschäftes Kamp legt Klara Klauser im Jahr 1936 den Grundstein.” (Westdeutsche Zeitung 15. Januar 2009 u. 10. Mai 2011.) Das ist der einzige dürre Hinweis zum 75. Jubiläumsjahr, dass zur Zeit bundesweit mit Aktionswochen und Sonderrabatten “gefeiert” wird.</p>
<p>Nach unseren Recherchen basiert die „beeindruckende Firmengeschichte“ von  Klauser auf mindestens drei „Arisierungen” von jüdischen Schuhgeschäften in Wuppertal und Witten.<br />
Die erste „Arisierung“ ist in einem Schreiben der IHK Wuppertal vom 9.Mai 1936  unter der Überschrift “Übernahme von jüdischen Geschäften durch arische Unternehmer” dokumentiert. “Schuhhaus Walter Kamp, Schuhe (…) übernommen von Klara Klauser.”</p>
<p>Die anderen späteren „Arisierungen“ gelingen Klauser nach durch Boykottaktionen erzwungenen Geschäftsaufgaben noch preiswerter. Im März 1938 „übernimmt” Klauser in Witten das ehemals größte Schuhwarengeschäft von Siegfried Rosenberg. Rosenberg musste nach Boykottaktionen schließen, ein Nachbargeschäft übernahm zunächst das Ladenlokal und das Inventar, drei Monate später tritt Klauser auf den Plan und übernimmt dass Ladenlokal und das Inventar. ( Quelle: Hans Ch. Dahlmann: ‘Arisierung’ und Gesellschaft in Witten, Münster 2001, S. S. 127-131)</p>
<p>1938 arisiert Clara Klauser den seit 1889 bestehenden “Schuhpalast” in Wuppertal-Barmen in der Berlinerstr. mitsamt Inventar und großem Warenlager. Die Gesellschafter waren Emil Rosendahl und Max Guggenheimer. Die Löschung im Handelsregister erfolgte am 27.10.1938. In der Pogromnacht hatten Nazis noch das Geschäft demoliert. Clara Klauser hatte bereits am 2.7.1938 die Genehmigung zur Übernahme der Verkaufsstelle vom Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal erhalten und laut einem Dokument das Warenlager und das Inventar des Schuhgeschäftes in der Berlinerstr. 127  „erworben“  und dort auch das neue „arische Schuhgeschäft“ begründet.  In einem weiteren Dokument steht der „Schuhpalast“ von Emil Rosendahl auf der städtischen Liste der  „bis zum 10.9.1938 entjudete[n] Firmen.“ (Quelle Anlage 2) http://arisierung.blogsport.eu<br />
Für den Regierungspräsidenten als Entschädigungsbehörde war die „Geschäftsübernahme“ vom „Schuhpalast“ in einem Bescheid vom 9.9.1959 übrigens eine „Entziehung im Sinne der Rückerstattungsbestimmungen“.</p>
<p>Die jüdischen Vorbesitzer der „arisierten“ Geschäfte versuchten in der Regel schnell  Deutschland zu verlassen. Walter Kamp, der insgesamt zwei Schuhgeschäfte durch „Arisierung“ in Wuppertal verlor, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit 1936 noch einen Kaufpreis für seine „arisierten“ Geschäfte „erzielen“ können“. Er  konnte 1936 mit seiner Frau und seinem 6 jährigen Sohn in die USA auswandern. Siegfried Rosenberg aus Witten wurde nach der „Arisierung“ noch in der Pogromnacht von Nazis angriffen, konnte aber noch rechtzeitig mit seiner Familie nach Südafrika flüchten. Max Guggenheimer, Gesellschafter des Schuhpalastes in der Berliner Strasse, gelang ebenfalls die Ausreise, sein Vermögen wurde aber zum größten Teil vom deutschen  Fiskus (Reichsfluchtsteuer etc.) beschlagnahmt.</p>
<p>Nicht mehr weg kamen die schon hochbetagten Emil und Pauline Rosendahl. Sie verloren  ihre Wohnung und mussten in das sog. Judenhaus in der Tannenbergstrasse umziehen. Am 20.Juli 1942 wurden sie nach Theresienstadt deportiert und starben dort nach kurzer Zeit. Die „arisierten“ Klauser-Geschäfte haben den Krieg gut überstanden und konnten im Wirtschaftswunder zum Teil an neuen Standorten wieder durchstarten. Eine Wuppertaler Klauser-Filiale ist sogar noch fast am alten Standort von Emil Rosendahls und Max Guggenheimers  „Schuhpalast“ zu finden. Der „Schuhpalast“ wäre heute 122 Jahre  alt geworden.</p>
<p>Am 20. Juli, in zwei Tagen, jährt sich auch ein anderes, ein  zentrales Ereignis der Wuppertaler Stadtgeschichte: die Deportation von 247 Wuppertaler Juden nach Theresienstadt am 20. Juli 1942, unter den Opfern Emil und Pauline Rosendahl. An diesem Tag werden in Wuppertal neue Stolpersteine verlegt und ein Denkmal der Namen am Wuppertaler Denkmal für die NS-Opfer enthüllt, eine Gedenktafel mit den Namen von über 3.100 Wuppertaler NS-Opfern, mit den Namen von Emil und Pauline Rosendahl. (www.gedenkbuch-wuppertal.de)</p>
<p>Literaturhinweis:</p>
<p>Stephan Stracke/ Frank Sparing: “… dass durch den Übergang ein musterhaft geführtes, deutsches Geschäft geschaffen wird.” Die “Entjudung” der Wuppertaler Wirtschaft 1933-1938, in: Michael Okroy/Ulrike Schrader (Hg.): Der 30. Januar 1933 – Ein Datum und seine Folgen. Aktuelle Forschungen zum Nationalsozialismus in Wuppertal, Wuppertal 2004, S. 60-73</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/koch_am_wall.jpg" title="koch_am_wall" rel="lightbox[2346]"><img class="aligncenter" title="koch_am_wall" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/koch_am_wall.jpg" alt="" width="343" height="566" /></a></p>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 14:56:38 +0000</pubDate>
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		<title>ÜBER DIE VERGEBLICHKEIT</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:04:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Original erschienen bei basta-wuppertal. Zwei lokalpolitische Nachrichten liessen in der letzten Woche aufhorchen. Zum einen gab es eine lautstark verkündete Distanzierung der Wuppertaler CDU und FDP vom Strafantrag gegen die Polizeiführung durch das Wuppertaler “Bündnis gegen Nazis”, zum anderen wurden erste Weichen dafür gestellt, die präventive Jugendarbeit der Stadt weiter zu beschneiden. Mit der Folge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Original erschienen bei <a title="Zur basta!-Homepage" href="http://basta-wuppertal.de/" target="_blank"><em>basta-wuppertal</em></a>.</strong></p>
<p>Zwei lokalpolitische Nachrichten liessen in der letzten Woche aufhorchen. Zum einen gab es eine lautstark verkündete Distanzierung der Wuppertaler CDU und FDP vom Strafantrag gegen die Polizeiführung durch das Wuppertaler “Bündnis gegen Nazis”, zum anderen wurden erste Weichen dafür gestellt, die präventive Jugendarbeit der Stadt weiter zu beschneiden. Mit der Folge, dass eines von zwei Vohwinkler Jugendzentren von der Schliessung bedroht ist.</p>
<p><span id="more-316"></span>Beide Meldungen wären – jede für sich – eine Erwiderung wert, doch erst durch ihre Kombination wird aus ihnen jener Schuh, den man – (nach arabischem Vorbild) – den Verantwortlichen für die Jugendpolitik Wuppertals entgegenschleudern sollte.</p>
<p>Sich lange mit den Presseerklärungen zweier Parteien zu beschäftigen, die zu keiner Zeit aktiv an der Vorbereitung von Protesten gegen den Naziaufmarsch am 29.01. mitgewirkt haben, ist eigentlich unnötig. Die Aussagen zum Polizeieinsatz und zur Kritik des Bündnisses an der Einsatzleitung waren ebenso vorhersehbar, wie zum Teil falsch.</p>
<p>Wenn der Fraktionsvorsitzende der lokalen CDU, Simon, verkünden lässt, “Einzelne” missbrauchten das Bündnis durch das Stellen des Strafantrages wegen “Strafvereitelung im Amt”, unterschlägt er, dass die CDU über das Zustandekommen des Beschlusses zur Strafanzeige gar nicht informiert sein kann. Weder beim Nachbereitungstreffen – bei dem jener Beschluss einstimmig zustandekam – noch bei einem der anderen Treffen des Wuppertaler “Bündnis gegen Nazis” war die CDU je dabei. Sie trat während der Treffen lediglich in Erscheinung, als ihr Oberbürger Peter Jung erfolglos versuchte, auf Personalentscheidungen des basisdemokratischen Bündnisses Einfluss zu nehmen. (Aufklärung in der “wupperstream”-Sendung; immer noch <strong><a title="Die AktionsRadio-Sendung vom 06.02." href="http://www.tanzenjetzt.de/26_02_2011.mp3">hier<em></em></a></strong> und <strong><a title="Zur Seite des AktionsRadios" href="http://wupperstream.de/" target="_blank">dort</a> </strong>zu hören.)</p>
<p><strong>Mit Protestwurstessen und gelber Jackierung in die Katastrophe</strong></p>
<p>Fragt man – angesichts der Ablehnung zivilcouragierten Protestes und des Lobs für dessen Unterbindung duch die polizeilichen Einsatzkräfte – nach antifaschistischen Konzepten der etablierten Parteien und Verbände, die über ein deklamatorisches Protestwurstessen oder, wie bei der FDP, über eine signalgelbe Jackierung bei einer Standkundgebung hinausgehen, so erhält man durchweg die gleichen Antworten aus der Parteien-Gebetsmühle: Durch eine verbesserte Wertevermittlung und durch Aufklärung soll die Bereitschaft junger Menschen reduziert werden, sich menschenverachtenden und nazistischen Gruppen anzuschliessen. Und immer wieder wird gerne betont, man müsse auf junge Leute zugehen und sich um ihre Bedürfnisse kümmern.</p>
<p>Wie sieht sowas in der Praxis aus? In Wuppertal zum Beispiel? Wo in der Stadt doch offenbar ein Nazi-Problem existiert, das vor gerade einmal dreieinhalb Wochen mehrere tausend Menschen auf die Strasse brachte? Wird dort die bisherige Aufklärungsarbeit hinterfragt? Im Jugendhilfe-Ausschuss, der in der vergangenen Woche tagte, konnten interessante Studien zur Beantwortung der Frage angestellt werden.</p>
<p>Denn wieder einmal wurden die anwesenden Jugend- und Jugendhilfeorganisationen und eine zahlreich vertretende “Öffentlichkeit” mit einer “alternativlosen Entscheidung” konfrontiert, und wieder ist es fehlendes Geld, das die “Alternativlosigkeit” begründet.</p>
<p>Im Kern dreht es sich bei der Entscheidung, die letzten Donnerstag von Sozialdezernent Kühn (SPD) auf den Weg ihrer Verabschiedung durch den Stadtrat gebracht wurde, um die Reduzierung von Stellen für die städtische Jugendarbeit. (Entscheidung dazu im Stadtrat: voraussichtlich im Mai diesen Jahres) Sozialdezernent Kühn bestreitet das zunächst. Er spricht lieber von einer “Einigung” die man mit der Bezirksregierung habe erreichen können, bei der es um die Neubesetzung frei gewordener Stellen geht, bei der der Stadt aufgrund der Haushaltslage bislang die Hände gebunden waren.</p>
<p>Kurze Zeit später wird jedoch klar, dass diese “Einigung” nur erreicht werden konnte, weil Wuppertal die Gesamtzahl städtischer Stellen im Jugendbereich kürzt. Um nun dadurch manifeste Ungleichgewichte in der Verteilung städtischer Stellen über das Stadtgebiet auszugleichen, sollen Planstellen nunmehr von Vohwinkel im Westen in den Ostteil der Stadt verschoben werden. Und weil dieser Ausgleich vorgenommen wird, werden die Kürzungen in der Beschlussvorlage dann übrigens auch nicht beim Namen genannt, sondern firmieren unter “Veränderungen in der städtischen Kinder- und Jugendarbeit ”</p>
<p>Die Massnahme, die zunächst wie ausgleichende Gerechtigkeit aussieht – so sind bisher in Vohwinkel 3,5 Stellen für 1.300 Kinder eingeplant, in Wichlinghausen gibt es nur eine einzige Personalstelle für 3.500 dort lebende Minderjährige – führt in letzter Konsequenz jedoch zur Schliessung eines der beiden Jugendzentren in Wuppertals Westen. Vor dem Hintergrund der verschärften Naziproblematik, deren derzeitiger “Hotspot” in Vohwinkel liegt – (eine Tatsache, um die auch der Ausschuss ganz offensichtlich weiss) – ist die Reduzierung “präventiver Jugendarbeit” schlicht ein Katastrophe.</p>
<p><strong>Mit Leidensmienen zur falschen Entscheidung</strong></p>
<p>Ihr Ausmass wird klar, wenn berücksichtigt wird, dass sich bereits jetzt in Vohwinkel noch zu wenige Menschen um die Belange der Kinder und Jugendlichen kümmern, (…von Stadteilen wie Wichlinghausen gar nicht zu reden…). Und dies auch nach eigener Aussage der Verantwortlichen der Stadt, die in der Auschuss-Diskussion zudem deutlich machten, dass nach allen Fachkriterien im Grunde eigentlich etwa 10% der städtischen Etats für Jugendarbeit für “präventive Massnahmen” ausgegeben werden müssten. In Wuppertal beträgt der präventiv verwendete Anteil am Gesamtetat für Jugendarbeit jedoch bisher gerade einmal 7-8%. Anstatt also die vorbeugende Arbeit in einem Problemstadtteil wie Vohwinkel auf das empfohlene Mindestmass auszubauen, zieht sich die Stadt weiter zurück.</p>
<p>Mit “unverantwortlichen Kosequenzen”, wie nicht nur Mitarbeiter dortiger Jugendzentren sagen. Das sagt auch Sozialdezernent Kühn selbst, der im Verlauf der Diskussion von einer <em>“Harmonisierung der städtischen Jugendarbeit auf niedrigem Niveau”</em> spricht – einem Niveau, das <em>” fachlich nicht zu begründen” </em>sei. Bittere Aussagen, denen alle Anwesenden ausdrücklich, aber folgenlos zustimmen.</p>
<p>Letzen Endes beteiligen sich alle an der Vorbereitung einer Entscheidung, von der alle wissen, dass sie falsch ist. Grundsätzlich, gesellschaftlich und sogar finanzpolitisch – denn dass die Folgekosten ausgebliebener “präventiver Jugendarbeit” höher ausfallen, als der Ausbau von Jugendzentren, Hilfsangeboten und Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen, ist unumstritten. Nur sind die Folgekosten, also vor allem Massnahmen der Bestrafung und Resozialisierung von “auffällig gewordenen” jungen Menschen, Teil des nicht antastbaren Pflichtenkatalogs der Städte. Vorbeugung und Aufklärung gehören nicht dazu – sie können im Zweifel also geopfert werden.</p>
<p>Ändern könnte dies die NRW-Landesregierung. Doch wo Landesregierungen Prioritäten setzen, lässt sich mit dem neuen Jugendknast auf dem Scharpenacken inzwischen schliesslich betrachten.</p>
<p>Die im Jugendausschuss argumentierenden Vertreter_innen der Parteien und der Stadt offenbaren durch ihren Widerspruch zwischen Überzeugung und Handeln eine hilflose Vergeblichkeit ihres Tuns, die Betrachter fast mitleidig werden lassen kann. Ein Mitleid, das erst durch das engagierte Auftreten eines Vertreters der neugewählten Jugendräte verfliegt. Sein Argument, dass die jungen Menschen schliesslich eines Tages die Schulden bezahlen müssten, von denen sie aber selber sehr wenig haben – im Gegenteil, man nimmt ihnen von dem Wenigen jetzt noch etwas mehr weg – bleibt unbeantwortet. Der emotional vorgetragene Appell, endlich etwas zu tun, nicht immer nur die Aussichtslosigkeit und das fehlende Geld anzuführen und endlich im Interesse der Wuppertaler_innen zu handeln, erinnert daran, dass auch Sozialdezernent Kühn und seine Kollegen und Kolleginnen freiwillig dort sind, wo sie sind, und dass sie niemand zwingt, Vorgaben zu exekutieren, die sie ganz offenbar für völlig falsch halten.</p>
<p>Was hält Sozialdezernent Kühn eigentlich auf seinem Posten? Was hält ihn davon ab, ihn wenigstens im Interesse der Wuppertaler_innen auszuüben und angesichts solch fataler Entscheidungen soetwas wie “zivilen Ungehorsam” im Amt zu zeigen?</p>
<p><strong>Bildet Banden und bewaffnet euch</strong></p>
<p>Es ist jedoch nicht nur Vergeblichkeit politischen Handelns, die durch eine solche Einzelentscheidung zutagetritt. In ihren Auswirkungen auf den Wuppertaler Alltag von morgen oder übermorgen ist es vielmehr die Vergeblichkeit einer ganzen Stadt, einen Umgang mit den Problemen der nächsten Jahre zu entwickeln. Wie die Entwicklung nämlich auch weitergehen kann, haben die Ereignisse am 29.01. bereits angedeutet.</p>
<p>Und auf welche Mitstreiter_innen dann gebaut werden kann, haben u.A. die Erklärungen der beiden genannten Ratsfraktionen nochmals deutlich gemacht. An zivilcouragierte Hilfe beim Umgang mit den Trümmern einer verfehlten Jugendpolitik ist bei den Vertretern dieser beiden Parteien jedenfalls nicht zu denken. Ihre Vertreter verschliessen die Augen vor den Folgen ausgebliebener “Wertevermittlung und Aufklärung”, und sehen dafür lieber den neuen Jugendknast als willkommene “Belebung des Arbeitsmarktes”.</p>
<p>Die heute von der lokalen CDU bei “Njuuz” veröffentlichte Pressemitteilung “<em><a title="Zur Erklärung der Wuppertaler CDU" href="http://www.njuuz.de/beitrag10759.html" target="_blank"><strong>CDU begrüßt Konstituierung des Jugendrates</strong></a></em>“  muss dem gerade erst gewählten und erfrischend couragierten Vertreter des Jugendrates vorkommen wie ein Schlag ins Gesicht. “Wir freuen uns, dass Jugendliche den politischen Prozess begleiten, sich mit ihren Anliegen im Jugendhilfeausschuss und in den Bezirksvertretungen aktiv beteiligen.” Deutlicher kann man jungen Leuten nicht sagen, dass einem ihre Anliegen scheissegal sind. Von den wohlfeilen “zivilgesellschaftlichen” Konzepten bleibt so nichts übrig ausser Sonntagsreden zur angesprochenen Protestwurst.</p>
<p>Was also tun? In letzter Konsequenz fühlt man sich an ein altes Grafitti am Platz der Republik – auch so ein Kiez mit einem “besonderem Erneuerungsbedarf” – erinnert: <em>“Bildet Banden und bewaffnet euch!”</em></p>
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		<title>GRÜSSE VOM DERBY</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 15:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur und alltag]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Grüsse an Daheim aus dem Herz der Gentrifizierung, dem Tor zur Konsumwelt, der Perle unter den feuchten Investorenträumen und der Stadt eines grossen Derbys. Mehr als Fussball. Ein paar Fotos. Prima Symbolbild 1 Plakataktion im ganzen Quartier Vor dem Spiel Vor dem Spiel- Reeperbahn Vor dem Spiel- Reeperbahn Vor dem Spiel- Reeperbahn Während des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Grüsse an Daheim aus dem Herz der Gentrifizierung, dem Tor zur Konsumwelt, der Perle unter den feuchten Investorenträumen und der Stadt eines grossen Derbys.</p>
<p><span id="more-194"></span>Mehr als Fussball. Ein paar Fotos.</p>
<div align="center"><a href="../../images/derby/prima_symbolbild-1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/prima_symbolbild-1.jpg" alt="Symbolbild 1" width="490" /></a><br />
Prima Symbolbild 1<br />
<a href="../../images/derby/derbysieg.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/derbysieg.jpg" alt="Derbysieg" width="490" /></a><br />
Plakataktion im ganzen Quartier<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-fahne.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-fahne.jpg" alt="Fahne" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_1.jpg" alt="Reeperbahn 1" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn-2.jpg" alt="Reeperbahn 2" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_3.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/vor_dem_spiel-reeperbahn_3.jpg" alt="Reeperbahn 3" width="490" /></a><br />
Vor dem Spiel- Reeperbahn<br />
<a href="../../images/derby/mehr_als_fussball.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/mehr_als_fussball.jpg" alt="Während des Spiels 1" width="490" /></a><br />
Während des Spiels- Mehr als Fussball<br />
<a href="../../images/derby/das_derby_laeuft.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/das_derby_laeuft.jpg" alt="Macbook" width="490" /></a><br />
Während des Spiels<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-1.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-1.jpg" alt="Pauline 1" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-2.jpg" alt="Pauline 2" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-3.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-3.jpg" alt="Pauline 3" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derbynach_dem_spiel-pauline-4.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/nach_dem_spiel-pauline-4.jpg" alt="Pauline 4" width="490" /></a><br />
Nach dem Derby- Paulinenplatz<br />
<a href="../../images/derby/prima_symbolbild-2.jpg" rel="lightbox[194]" title="GRÜSSE VOM DERBY"><img src="../../images/derby/prima_symbolbild-2.jpg" alt="Symbolbild 1" width="490" /></a><br />
Noch&#8217;n prima Symbolbild</div>
<p>Das Spiel FC St.Pauli gegen den Hamburger SV endete 1:1.</p>
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		<title>UM 3000 IM GEMÜSELADEN</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[kiez und umgebung]]></category>
		<category><![CDATA[plan und aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[was geht? und wo?]]></category>
		<category><![CDATA[DJ-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüseladen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerfest]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wuppertaler Aktionsbündnis für ein „Recht auf Stadt“, basta!, startet morgen mit einem „Sommer-Offensive“ genannten Programm während des August. Die zu Anfang des Jahres schon für tot erklärte Stadt lebt also noch – denn neben basta! bemühen sich auch noch andere Gruppen und Initiativen um einen lebhaften Hochsommer, wie z.B. die Kultur-Aktivisten des „Sommerlochs“. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div align="center"><a href="../../images/strassenfest.jpg" target="blank" rel="lightbox[191]" title="UM 3000 IM GEMÜSELADEN"><img src="../../images/strassenfest.jpg" alt="Gemüseladen" width="490" /></a></div>
<p><span id="more-191"></span>Das Wuppertaler Aktionsbündnis für ein „Recht auf Stadt“, <a title="Zur Homepage von basta!" href="http://basta-wuppertal.de/" target="blank"><strong>basta!</strong></a>, startet morgen mit einem <a title="Zum Artikel bei basta!" href="http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/" target="blank">„Sommer-Offensive“</a> genannten Programm während des August. Die zu Anfang des Jahres schon für tot erklärte Stadt lebt also noch – denn neben <strong>basta!</strong> bemühen sich auch noch andere Gruppen und Initiativen um einen lebhaften Hochsommer, wie z.B. die Kultur-Aktivisten des <a title="Zur Sommerloch-Homepage" href="http://www.sommerloch-wuppertal.de/" target="blank">„Sommerlochs“</a>.</p>
<p>Im Zentrum der „<strong>basta!</strong>-Sommer-Offensive“ stehen hauptsächlich vier Montagabende im August. An ihnen wil sich das Bündnis verschiedener Wuppertaler Initiativen und Einzelpersonen im Open-Air-Kino <a title="Homepage des Kinos" href="http://www.talflimmern.de/" target="blank">„Talflimmern“</a> – (das in der alten Feuerwache an der Gathe noch bis zum 28.08. jeweils von Donnerstag bis Sonntag hochwertiges Kinoprogramm zeigt ) – mit verschiedenen politischen Themen auseinandersetzen. Dabei werden an den nächsten vier Montagen, für die die Macher des „Talflimmern“ ihr Kino zur Verfügung stellen, politische Dokumentarfilme im Zentrum der Abende stehen. Der vom Autor dieses Artikels gestaltete Montagabend, (09.08.), wird sich mit dem medialen Einfluss auf die Realität beschäftigen und mit der Frage, inwieweit man vor dem Hintergrund dieses Einflusses angeblichen Revolutionen (&#8220;demokratischen&#8221; aber auch &#8220;technologischen&#8221;) noch trauen kann. Mehr zu &#8220;DIe Revolution im Kopf&#8221; dann noch demnächst.</p>
<p>Daneben wird es auch um „Gesäuberte Städte“ am Beispiel Istanbuls gehen, (Montag, 02.08.), um das Leben eines spanischen Anarchisten, der über Jahrzehnte seine Fähigkeiten als Fälscher dem Widerstand zur Verfügung gestellt hat, (Liebe und Anarchie am 16.08.) und um die Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens (&#8220;Gutes Leben für alle&#8221; am 23.08.).</p>
<p>Die Veranstaltungen beginnen bereits um 19.30 Uhr mit einer Einführung in das jeweilige Thema, die Filme beginnen, wie im „Talflimmern“ üblich, nach Einbruch der Dunkelheit, also so gegen 21.00 Uhr.</p>
<p>Schon morgen, Samstag, den 31.07. startet <strong>basta!</strong> seine „Sommer-Offensive“ mit einer Strassenaktion zum „Recht auf Stadt“ auf dem Otto-Böhne-Platz in der Elberfelder Nordstadt. Die vielfältigen Aktivitäten beginnen auf dem „Otto“ um 16.00 Uhr. Später – am Abend – wechseln die, die Lust dazu haben, in den gegenüberliegenden alten „Gemüseladen“, um zu feiern. Als Musikverantwortliche fungieren dabei um3000, sowie MC Maya und T.Raumdeckung (Ex-„Elektronische Rasselbande“).</p>
<p>Los geht es im „Gemüseladen“ um ca. 20.00 Uhr. Es wäre schön, wenn viele kommen – Platz ist in der kleinsten Hütte&#8230;</p>
<div align="center"><a href="../../images/polkino.jpg" target="blank" rel="lightbox[191]" title="UM 3000 IM GEMÜSELADEN"><img src="../../images/polkino.jpg" alt="basta!-Kino" width="490" /></a></div>
</div>
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		<title>FIFA-WELTHERRSCHAFT: SPLITTER</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 15:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[lüge und wahn]]></category>
		<category><![CDATA[zorn und selbstkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[¡muchas gracias por todo!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>¡muchas gracias por todo!</p>
<div align="center"><img src="../../images/muchas_gracias.jpg" alt="vorbei!" width="490" /></div>
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